Osterfeuer: Tierschutz und Anmeldepflicht beachten

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Moers.Auch in diesem Jahr ist das Abbrennen eines Osterfeuers anzeigepflichtig. Bis Freitag, 28. März, müssen die Veranstaltungen beim Fachdienst Ordnung schriftlich bekanntgegeben werden.

Moers.  Dazu gibt es einen Vordruck auf www.moers.de, der als Voraussetzung für die Veranstaltung vollständig ausgefüllt und unterschrieben sein muss. Erlaubt sind ausschließlich Osterfeuer, die der Brauchtumspflege dienen. Die Veranstaltung muss öffentlich sein und von einer in der Ortsgemeinschaft verankerten Glaubensgemeinschaft, Organisation oder einem Verein ausgerichtet werden. Liegen diese Voraussetzungen nicht vor, muss die Stadt Moers das Osterfeuer untersagen. Die Mitarbeiter des Fachdienstes Ordnung kontrollieren stichprobenartig die Einhaltung der Vorgaben.

Die Stadt Moers bittet besonders darum, auf Kleintiere zu achten. Die Holzhaufen bieten ideale Nist- und Versteckmöglichkeiten für Vögel, Igel, Mäuse und Kaninchen. Damit das Osterfeuer nicht zum „Scheiterhaufen“ wird, muss das Holz vor dem Anzünden komplett umgeschichtet werden. Die Stadt bittet auch darum nachzudenken, ob man möglicherweise auf ein eigenes Feuer verzichtet. Hintergrund sind die registrierten Feinstaubbelastungen, die jährlich an den Osterfeiertagen besorgniserregender werden.

Für die Osterfeuer hat die Stadt Moers noch Tipps und Hinweise zusammengestellt. Beispielsweise dürfen die volljährigen Aufsichtspersonen den Verbrennungsplatz erst verlassen, wenn das Feuer und die Glut vollkommen erloschen sind. Verbrannt werden darf nur unbehandeltes, naturbelassenes Holz in Form von Baum- und Strauchschnitt. Zudem rät die Stadt auch dazu, 100 Meter Abstand zu Wohngebäuden einzuhalten.

Das Anzeigeformular und weitere Hinweise sind auf der Startseite der Internetpräsenz der Stadt Moers auf www.moers.de zu finden. Weitere Fragen beantworten gerne die Mitarbeitenden des Fachdienstes Ordnung unter der Telefonnummer 0 28 41 / 201-985.

 
 

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