Niederrheinischer Bürgerpreis

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Xanten/Moers..  Doch, die Sparkasse am Niederrhein hatte es geschafft. Wie hatte es Sparkassenchef Giovanni Malaponti vor Beginn der Preisverleihung so treffend formuliert? „Wir wollen ein bisschen Oscar-Atmosphäre schaffen.“ Dies war trefflich gelungen – unter anderem mit einer Liveschaltung nach Berlin.

Denn Siegmund Ehrmann, Laudator für die Träger des dritten Preises, strahlte in Überlebensgröße von der Leinwand herab ins Publikum. Christian Behrens machte seinem Namen als Heimatdichter alle Ehre und rezitierte ein von ihm zu Ehren der Träger des zweiten Preises verfasstes Gedicht.

Und die Bundestagsabgeordnete Kerstin Radomski lobte das „außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement“ der Träger des ersten Preises, die ihr mit dem Bewerbungsvideo „eine leichte Gänsehaut“ beschert hätten. Kultur leben – Horizonte erweitern: Das ist das Thema des diesjährigen Niederrheinischen Bürgerpreises der Sparkasse am Niederrhein und der NRZ. Zur Jury gehörten die Bundestagsabgeordneten Kerstin Radomski (CDU) und Siegmund Ehrmann (SPD), der Niederrhein-Dichter Christian Behrens und der Moerser NRZ-Redaktionsleiter Matthias Alfringhaus.
Nachfolgend die drei Preisträger:
1. Preis, dotiert mit 2500 Euro: Der Förderverein der Hagelkreuzschule Lüttingen aus Xanten hat in diesem Jahr zum ersten Mal ein Zirkusprojekt für die Klassen eins bis vier angeboten. Unterstützt wurde das Projekt nicht nur von 160 Müttern und Vätern und vielen Mitgliedern des Fördervereins, sondern zum Beispiel auch von der Feuerwehr. Geprobt wurde über viele Wochen, auch zur Freude der Bewohner eines benachbarten Behindertenwohnheims und von Flüchtlingsfamilien. In spätestens vier Jahren soll es den nächsten Zirkus Lüttinelli geben.
2. Preis, dotiert mit 1500 Euro: Die Theatergruppe beim Heinrich-Wittfeld-Wohnverbund der Grafschafter Diakonie in Moers beschäftigt sich seit zehn Jahren mit der Schauspielerei. Im Wittfeld-Wohnverbund finden Menschen mit psychischen Erkrankungen, Persönlichkeitsstörungen und Depressionen ein Zuhause. Drei hauptamtliche und zehn ehrenamtliche Mitarbeiter arbeiten dort mit den Mitgliedern der Theatergruppe.
3. Preis, dotiert mit 1000 Euro: Im Projektzimmer Dorf Neukirchen kümmern sich 24 ehrenamtliche Mitarbeiter um ein breites kulturelles Angebot im Stadtteil. Dabei geht es um Kino, Bücher, stricken, Vorträge und Kurse – eben alles, was das Kulturangebot ausmacht.

 
 

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