Moers strampelt für bedürftige Kinder

Indoor Cycling steht auf dem Programm, wenn es demächst für den guten Zweck  gesammelt wird.
Indoor Cycling steht auf dem Programm, wenn es demächst für den guten Zweck gesammelt wird.
Foto: FUNKE Foto Services
Im Aktiv-Sportpark im Gewerbegebiet Hülsdonk soll am Samstag, 10. Januar, zwischen 11 und 18 Uhr ein „Indoor Cycling-Marathon“ Spenden einfahren.

Moers..  Dass sich Schweiß auszahlt, weiß der Niederrhein spätestens seit Herbst 2014, als „Bewegen hilft“ die gesamte Region in Wallung brachte und fast 50 000 Euro auf die Konten von sieben sozial tätigen Organisationen in fünf Städten am Niederrhein spülte. Diesem Prinzip folgend, lädt das Team des Aktiv-Sportparks Moers im Gewerbegebiet Hülsdonk am Samstag, 10. Januar, zwischen 11 und 18 Uhr zu einem „Indoor Cycling-Mara-thon“ ein. Auf Deutsch: Trimmrad-Wettbewerb. Hier soll für bedürftige Kinder gestrampelt werden. Mit gutem Beispiel voran gehen „Bewegen hilft“-Initiator und Volksbank-Chef Guido Lohmann und der radelnde Bürgermeister Christoph Fleischhauer. Der Erlös geht zu 100 Prozent an den Verein „Klartext für Kinder - Aktiv gegen Kinderarmut!“

Spaß, Fitness und das gute Werk miteinander zu verbinden, war der Antritt von Cycling-Trainer Bert Schroer und Organisatorin Beate Hawryluk. Der Zeitpunkt könnte nach einem genussreichen Jahreswechsel besser nicht sein. Und auch ohne großartige Werbung haben bereits 30 Interessierte zugesagt. Der Einsatz ist frei wählbar. Mindestens eine Stunde für eine Spende von sieben Euro, höchstens 7 Stunden (28) können die Teilnehmer Gas geben, dazu gibt’s ein Nudel-Buffet und Getränke.

Gas geben

Apropos Gas geben: „Die Wattzahl, den Widerstand also, kann jeder individuell für sich einstellen“, erklärt Trainer Schroer. „Im Vordergrund steht das Gemeinschaftserlebnis.“ Gefahren wird zur Musik, durch virtuelle Berge und Täler, „es macht einfach einen Riesenspaß“. Und ist, nebenbei bemerkt, der natürlich Feind der Weihnachtspute.

Anmeldungen werden ab sofort angenommen, je eher, desto besser. „Die Belegung unserer 43 Räder muss ja geplant werden, damit wir möglichst wenig Leerlauf haben und viel einnehmen können für Klartext“, sagt Hawryluk. „Am besten gar keinen freien Platz.“

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