Marc Torke hilft mit Bewegung Moerser und anderen Vereinen

Mit dem Mikro kann er umgehen. Am Mittwoch greift Marc Torke zu anderem Gerät.
Mit dem Mikro kann er umgehen. Am Mittwoch greift Marc Torke zu anderem Gerät.
Foto: WAZ FotoPool

Moers..  Das haben Moers und Umgebung noch nicht erlebt: Wenn ab morgen mit der Aktion „Bewegen hilft“ sportlicher Ehrgeiz soziales Engagement in Bewegung bringt, startet die größte private Charity-Aktion der Region. Unzählige Menschen werden gemeinsam für eine gute Sache an den Start gehen. Die Teilnehmer stärken mit ihrem Einsatz dann nicht nur die eigenen Muskeln, sondern auch die Taschen derer, die eine Stärkung dringend benötigen.

Vier Wochen lang wird die Aktion laufen. Für Initiator Guido Lohmann bedeutet das: 28 Tage am Stück im Fitnessstudio trainieren. Dabei hat er die Unterstützung lokaler Gesichter. Aber nicht nur er strengt sich für den guten Zweck an. Zeitgleich mit ihm, gehen zahlreiche Engagierte ran an die sportliche Herausforderung. Und jeder kann mitmachen – für die Unterstützung lokaler Vereine, die sich um die Sorgen Bedürftiger kümmern.

Mit Guido Lohmann im Fitnessstudio

Marc Torke wird den Auftakt machen und als erstes prominentes Gesicht Guido Lohmann im Fitnessstudio unterstützen. Der Mann, der eigentlich Radio-KW-Hörer mit Infos versorgt, wird für den guten Zweck ins Training gehen. In einem auf Facebook veröffentlichten Gespräch mit Guido Lohmann erläutert er, wieso er mitmacht: Er habe einmal eine Kindertafel besucht und die Not fast nicht glauben können. „Dass das hier bei uns überhaupt passiert“, musste er feststellen. Da war sein Engagement geweckt. Nicht nur er wird mit Lohmann ins Studio gehen. Auf ihn folgen weitere Unterstützer, die wiederum ihre Muskelkraft für Ihre Spendengelder bemühen.

Doch der Aktion kann nicht nur mit Geld geholfen werden. So vielseitig wie der Sport, sind auch die kreativen Ideen, mit denen Lohmanns Aktion bisher von lokalen Firmen unterstützt wird. Jeder gibt, was er kann, Muskelkraft oder Bares. Und manche sogar beides.

Neben der Bereitschaft zu spenden, setzt die Aktion auf sportlichen Ehrgeiz. Deshalb hilft es zum Beispiel schon, einfach mal mit dem Rad zu fahren: Oliver Frenkel, Inhaber des Kluthe Vertriebs in Moers, ruft ins „Team Radler“. Wer sein Auto im Aktionszeitraum, zwischen dem 10. September und dem 7. Oktober, stehen lässt und sich statt dessen aufs Rad schwingt, der wird von Frenkel gesponsert. Und zwar mit 36 Cent pro gefahrenem Kilometer. Das Radler Team hat unbegrenzt Plätze. Den sportlichen Pedaltretern bleibt die Höhe der eigenen Spende dabei selbst überlassen.

Am 17. September geht es dann im St. Josef-Krankenhaus sportlich zu. Für alle – ob Oberarzt, Patient oder Besucher – lohnt es sich, die Treppe zu nehmen. Jedes Mal, wenn der Aufzug stehen bleibt und jemand entscheidet „Bewegen hilft“, klingelt es in der Spendenkasse. Möglichkeiten sich zu beteiligen gibt es zahlreich. Das sind nur zwei von zahlreichen Aktionen, für die bald der Startschuss fällt.

Noch immer sind Ideen zum Gelingen dieser großen Spenden-Aktion willkommen: Ein jeder kann seinen Beitrag leisten, diese Aktion zu unterstützen. Ein bisschen körperlicher Ehrgeiz schadet nicht, und ist für den guten Zweck sogar im doppelten Sinne eine sportliche Sache. Auf der Facebook-Seite von „Bewegen hilft“ werden Aktionen, an denen man sich beteiligen kann, vorgestellt.

Wer Guido Lohmann anfeuern möchte, die Wochen im Studio durchzuhalten, kann das mit einem beliebigen Betrag pro Aktionstag tun. Es geht natürlich auch Pauschal: 10, 20 oder 30 Euro – alles, was eingenommen wird, geht über lokale Vereine direkt an diejenigen, die die Spende am nötigsten haben: „Klartext für Kinder“, die „Lebenshilfe“, das „Haus Sonnenschein“, die „Tafel Neukirchen-Vluyn“, „Hochheider Tasche“ und „Wie du mir“, können durch die Aktion ihre Arbeit vorantreiben. Alle Vereine werden wir in den kommenden Tagen vorstellen.

 
 

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