Konzept für die Integration liegt jetzt vor

Neukirchen-Vluyn..  Ein erster Entwurf für das Integrationskonzept liegt jetzt vor. Der Sozialausschuss wird sich in seiner nächsten Sitzung am Mittwoch, 16. November, damit befassen. Die erste Beigeordnete Margit Ciesielski hatte das Konzept im NRZ-Interview Anfang September angekündigt. Stadt und Grafschafter Diakonie haben den Entwurf gemeinsam erarbeitet. Der Runde Tisch Flüchtlinge hat Ende Oktober über die bis dahin bestehende Fassung gesprochen. Wie es heißt, sollen nun auch die Hinweise und Anregungen des Sozialausschusses berücksichtigt werden.

Das Konzept befasst sich mit Themen wie Sprachförderung, Deutsch lernen, frühkindlicher Erziehung, Bildung, Arbeit, Wohnen, Beratung, Gesundheit, Erwerbstätigkeit sowie Gewaltprävention bei Frauen und Kindern. In letzterem Themenfeld hatte es in überregionaler TV-Berichterstattung Beispiele aus anderen Orten gegeben, in denen sich Frauen in Sammelunterkünften unsicher fühlten, auch weil es keine Möglichkeiten gab, die Zimmertüren von innen zu verschließen.

Im vorliegenden Integrationskonzept wird – zunächst theoretisch – der Weg von der Prävention, über den Schutz bis zu einer möglichen Konfliktbeilegung benannt. Aufgeführt ist die Relevanz von geeigneten Ansprechpartnern. Wichtig ist aber auch, Ängste frühzeitig zu erkennen.

„Integration ist ein Prozess“, heißt es im Schreiben. Und: Viele Vereine und ehrenamtlich tätige Menschen leisteten bereits aktive Integrationsarbeit. Mit Stand vom 31. Oktober leben 419 Flüchtlinge in der Stadt.

 
 

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