Klassische Vielfalt übers ganze Jahr in Moers

Das Niederrheinische Kammerorchester im Kulturzentrum Rheinkamp bei einem Herbstkonzert.
Das Niederrheinische Kammerorchester im Kulturzentrum Rheinkamp bei einem Herbstkonzert.
Foto: WAZ FotoPool
Das neue Programm für die Konzerte der Stadt Moers steht. Wieder ist für fast jeden etwas dabei. Von Barock über Romantik bis zur Operette.

Moers..  Das Musikprogramm für die kommende Konzertsaison steht, und es hat wieder viel Hörenswertes zu bieten. Die Winterzeit ist geprägt vom Barock, die Frühlingsmonate präsentieren viel Beschwingtes, aber auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Kammermusik und Sinfonisches ergänzen sich im Jahreskreis, dies alles präsentiert von erfolgreichen nationalen und internationalen Künstlern an verschiedenen Orten. „Moers hat sich bei ihnen als Aufführungsort längst einen guten Namen gemacht“, weiß Musikreferentin Dr. Christiane Schubert. Sie freut sich genauso auf die Interpreten, die aus der Region stammen, und inzwischen etabliert sind.

„Seit 23 Jahren ist Dr. Christiane Schumann Musikreferentin und verantwortlich für die inhaltliche Gestaltung des Programms“, so Musikschulleiter Georg Kresimon. Das Niederrheinische Kammerorchester sei dabei schon früh in eingebunden gewesen.

Seit 23 Jahren sei das Programm abwechslungsreich mit vielen Facetten und qualitativ hochwertig, so Kresimon. Was auch an der guten Auslastung der Plätze zwischen 85 und 100 Prozent abzulesen sei. Die Anzahl der Abonnenten liegt bei etwa 120 und sei damit so hoch, dass ein Mehr nicht zu verkraften sei, um den freien Kartenverkauf zu gewährleisten. Nicht zu vergessen: Wichtige Partner der Konzerte der Stadt Moers seien die Schumanngesellschaft und die Kulturstiftung der Sparkasse am Niederrhein. Wobei man auch schon beim lieben Geld ist: „Die Anerkennung tut gut“, so Schumann. Zumal es immer darum gehe, mit relativ wenig Budget beispielsweise auch einmal ein Oktett auf die Bühne zu bringen. „Für die künstlerische Freiheit bin ich sehr dankbar.“

Beispiel: Der Abend mit Till Engel und Thomas Günter verspricht Musikgenuss der besonderen Art. Die beiden Solisten kommen im Doppelpack und präsentieren einen Klavierabend zu vier Händen mit Schubert, Mozart und Brahms (22. November).

Von besonderer Atmosphäre wird das Familienkonzert im Februar geprägt sein, zu dem Menschen zwischen 5 und 99 Jahren eingeladen sind. „Wir hoffen, dass viele Familien sich dazu aufmachen werden“ so Schumann. Das Nierderrheinische Kammerorchester eröffnet die Saison im September mit Beethoven, Schubert und dem holländischen Komponisten Leo Smit, der in der Nazizeit in Auschwitz ums Leben kam, wie die Vorsitzende Ute Schuster erläutert. Zu Beginn der Abende wird das Publikum kurz ins Programm eingeführt, teils können im Anschluss auch Gespräche mit den Künstlern geführt werden.

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