Kamp-Lintfort: Die Lightning Souls haben Geburtstag

15 Jahre Lightning Souls: Das Jubiläumskonzert fand in der Christuskirche statt.
15 Jahre Lightning Souls: Das Jubiläumskonzert fand in der Christuskirche statt.
Foto: Christoph Karl Banski / FUNKE Fo

Kamp-Lintfort..  „Wir sind ein Gospelchor und das Schöne an einem Gospelchor ist, dass man nicht sitzen bleiben muss. Ihr dürft klatschen, tanzen, singen, alles was ihr wollt.“ Mit diesen Worten forderte die Chorleiterin der Lightning Souls, Christina van Deyk, am Freitag die zahlreichen Gäste in der ausverkauften Christuskirche auf, mit ihr und dem Chor den Abend zum 15-jährigen Jubiläum zu feiern.

Den Gospel in der Stimme

Beim Konzert zeigte sich schnell, was Gospel ist: Musik, die zum Mitmachen auffordert. Die Sänger auf der Bühne bewiesen, dass sie den Gospel in der Stimme haben. Nach dem Lied begrüßte Chorleiter Thilo Hildebrandt die Gäste und sagte: „Es gibt drei große Gründe, warum wir heute hier stehen: Weihnachten, unser Jubiläum und unsere CD.“ Er freute sich offensichtlich über das große Interesse der Besucherinnen und Besucher und erhoffte sich, „den Abend zu einem unvergesslichen zu machen.“

Die Solisten zeigten mit vielen verschiedenen Stücken, was sie alles können, ob gemeinsam, solo oder im Trio, mit Band und Saxofon oder à capella. Die meisten Stücke luden zum Klatschen oder Mitwippen ein und brachten gute Stimmung mit sich. Zum Jubiläum zeigten die Mitglieder des Chors außerdem eine Neuigkeit: neue Roben.

Neben den üblichen Schals, die die Mitglieder schon bei anderen Konzerten immer trugen, war am Freitag auch jedes Mitglied in einer schwarzen Robe gekleidet. Mathias Boldt, stellvertretender Vorsitzender des Chors, erklärt im Namen aller: „Wir tragen die Roben mit Stolz.“

Eigentlich ein Missverständnis

Und auch den Hintergrund ihres Namens „Lightning Souls“, der ursprünglich nur durch ein Missverständnis der englischen Sprache entstand, deckt er auf. So wollten die Gründungsmitglieder sich eigentlich „leuchtende Seelen“ nennen, doch irgendwann fanden sie heraus, dass „lightning“ nicht leuchtend, sondern eher mit aufblitzend oder aufflammend übersetzt wird, „und das wollen wir auch mit unserer Musik“, erklärt Boldt.

Seit 2000 gibt es den Chor also, einige Mitglieder sind seit Beginn dabei, andere erst vor kurzem dazu gekommen doch die Harmonie zwischen den vielen verschiedenen Sängern konnte man deutlich spüren. Die Lieder, die der Chor am Freitagabend sang, zeigten das außergewöhnliche Talent und die stimmliche Ausbildung der Sänger. Die Mitglieder sind zwischen 16 und 68 Jahre alt und haben alle großes Talent und eine Leidenschaft für Gospel. Der gesamte Abend war gefüllt mit den christlichen Gospelstücken, was jedoch nicht heißt, dass nur Kirchengänger diese Musik genießen können. „Pure Lebensfreude, pure Emotionen“, so beschrieb Boldt die Musik und erklärte: „Was Sie gerade erlebt haben, war feiern.“

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