Hier war Geschicklichkeit gefragt

Kamp-Lintfort..  Das Stadtteilfest in Gestfeld stand in diesem Jahr unter dem Zeichen der Inklusion. Auf dem Schulgelände an der Sudermannstraße trafen sich Gestfelder und Nicht-Gestfelder zu einem unterhaltsamen Nachmittag. Der Runde Tisch Gestfeld hatte zum bunten Stadtteilfest geladen. Beim Parcouring konnte ein Rollator-Führerschein erworben werden. Auch der orangefarbene Bus von Klartext für Kinder, der mobilen Kindertafel, war wieder da.

Außerdem gab es Tischtennis, eine Hüpfburg und vieles mehr. Mit selbstgestalteten Künstlerpaletten aus Plastiktellern konnten die Kids vor dem Klartext-Bus auf einer Leinwand Gesichter malen und aus Wolle Haare basteln.

Basteln wurde überhaupt groß geschrieben. An einem anderen Stand entstanden aus simplen Zeitungen schicke Sonnenhüte, die bei dem schönen Wetter auch sofort Anwendung fanden. Kinderschminken und eine Kuchentheke sowie Grillstände verliehen dem Fest einen zünftigen Volksfestcharakter.

Beim Geschicklichkeitsspiel „Der heiße Draht“ konnte jeder beim Familienzentrum Sankt Josef testen, wie ruhig die eigene Hand war. Wem es gelang, eine Öse durch einen Parcours zu bewegen, ohne anzustoßen und so einen Klingelton auszulösen, der konnte stolz auf sich sein. Geschicklichkeit war auch beim Parcours des Lintforter Turnvereins gefragt.

„We will rock you“ klang es von der Bühne. Eine Tänzerin begeisterte die Zuschauer mit orientalischem Tanz. Mystisch bewegte sich Bauchtänzerin Melanie Roth alias „Aisha“ in ihrem türkis-goldenem Kostüm zu orientalischer Musik. „Ich habe bei verschiedenen ägyptischen Lehrern gelernt, zu tanzen“, schwärmte sie. Beim letzten Lied holte sie zu „Waka Waka“ Kinder auf die Bühne. Melanie Roth unterrichtet im Lintforter Turnverein.

Nach „Aisha“ bauten die Schüler des TUS Fichte Lintfort 1914 rote Matten auf dem Platz vor der Bühne für die spektakuläre Kampfkunstvorführung der Kampfsportart Kuk Sol Won auf. Meister Goran Bojic und seine Schüler zeigten Würfe, Formen und sogar Buchtests, bei denen reihenweise Holzbretter zu Bruch gingen. Der Abend klang bis 22 Uhr bei lauem Sommerwetter gemütlich aus.

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