Grafschafter Lions unterstützen Schulen

Über eine Spende vom Grafschafter Lions-Club können sich Moerser Schulen freuen (v.l.):  Bürgermeister Christoph Fleischhauer, Vertreter der Schulen und der Verwaltung sowie Lions-Präsident Roland Schaffer und Heinz Persch (r.), Vorsitzender des Fördervereins.
Über eine Spende vom Grafschafter Lions-Club können sich Moerser Schulen freuen (v.l.): Bürgermeister Christoph Fleischhauer, Vertreter der Schulen und der Verwaltung sowie Lions-Präsident Roland Schaffer und Heinz Persch (r.), Vorsitzender des Fördervereins.
Foto: Ulla Michels
  • Genau 11 000 Euro hat der Grafschafter Lions Club an Schulen gespendet
  • Gefördert werden tolle Projekte
  • In Rheinkamp steigt ein Ballon in die Stratosphäre

Moers..  Genau 11 000 Euro hat der Grafschafter Lions Club am Montag an Schulen gespendet. Sie setzen das Geld jetzt für Projekte ein. Das Geld kommt aus dem Glühweinverkauf, den die Grafschafter Lions zusammen mit dem Lions Club Moers auf dem Weihnachtsmarkt durchführen.

Lions-Präsident Roland Schaffer bezeichnete die Projekte am Montag im Rathaus als „total unterschiedlich“. Insgesamt seien 26 Schulen angeschrieben worden, elf hätten Projekte eingereicht. Weil die Projekte eben so unterschiedlich gewesen seien, so Schaffer, habe man sich entschlossen, sechs statt wie geplant drei Preise zu vergeben, und die verteilen sich so:

Hermann-Runge-Gesamtschule

Preisgeld: 2500 Euro. In einer Projektwoche besuchen die siebten Klassen der Schule das Friedensdorf Oberhausen, lernen dort die Organisation kennen und spielen mit den Kindern aus aller Welt, die im Friedensdorf begleitet werden. Mit dem Preisgeld könnten jetzt zum Beispiel Übernachtungen möglich sein, so dass interessierte Schüler länger im Friedensdorf bleiben können.

St. Marien-Schule

Preisgeld: 2500 Euro. „Bei dem Projekt ,Mein Körper gehört mir’ arbeiten wir mit einem Team zusammen, das extra für dieses Projekt an unsere Schule kommt“, berichtet Birgit Glauner von der St. Marien-Schule. Für sie liegt es auf der Hand, dass die teilnehmenden Mädchen durch das Projekt gestärkt werden und größeres Selbstbewusstsein entwickeln. Das Preisgeld fließt in die Finanzierung des Projektes ein.

Gymnasium Adolfinum

Preisgeld: 1500 Euro. Anne Stührenberg erzählte am Montag bei der Preisvergabe von der „Arbeitsgemeinschaft Flucht“, die sich vor einem Jahr am Adolfinum gegründet hat. 25 junge Männer aus sechs Nationen erhalten Deutschunterricht, werden bei der Arbeits- oder Wohnungssuche unterstützt oder mit deutscher Kultur vertraut gemacht. Für Unterrichtsmaterialien, Fahrkarten und Eintritte wird Geld benötigt.

Uhrschule Meerbeck

Preisgeld: 1500 Euro. Gleich ein ganzes Schuljahr lang geht es an der Uhrschule in Meerbeck um das Thema „Weltraum und Zukunft“. Das reicht von einem Weltraumlabor im Sachunterricht über Workshops im Offenen Ganztag bis zu Theater- und Musikprojekten. Renate Dettke von der Uhrschule: „Alle Bausteine sind so angelegt, dass sie sich gegenseitig ergänzen und am Ende des Schuljahres ein großes Gesamtkunstwerk bilden, das in einer Abschlussveranstaltung präsentiert wird.“

Grafschafter Gymnasium

Preisgeld: 1000 Euro. Am Grafschafter Gymnasium geht es um die künstlerische Gestaltung der Fassade, wie Marcus Spyros Bertermann erklärt. Die sanierte Turnhalle soll samt Anbau eine „verpixelte Naturstudie“ erhalten, ein Pendant zur gegenüberliegenden „verpixelten Wolkenstudie“ am Schuleingang. Insgesamt, so Bertermann, soll so der Pausenhof attraktiver werden.

Anne-Frank-Gesamtschule

Preisgeld: 1000 Euro. Das Geld möchte man der Anne-Frank-Gesamtschule für das Projekt „AFG hebt ab“ nutzen, wie Physiklehrer Christian Eckold sagt. Mit einem Stratosphärenballon soll die „Luft über Moers erkundet“ werden. Dazu kommen in der seit 15 Jahren bestehenden Wetter AG Schüler von der fünften bis zur zwölften Klasse zusammen, wie Eckold weiter berichtet. Und: „Beim Aufstieg des Ballons werden hoffentlich spektakuläre Fotos zwischen Moers und dem Rand des Weltraumes entstehen.“

Die fünf Schulen, die sich zwar mit Projekten beim Grafschafter Lions-Club beworben, aber nicht mit Preisgeldern bedacht worden waren, erhalten jeweils 200 Euro.

 
 

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