Googeln sie doch mal... Issum

Foto: Waz FotoPool

Issum..  In Windeseile ist Issum im Internet gefunden. Denn Google weiß, was hier so los ist, in www.issum.de.

Über das kleine Dorf am Niederrhein wissen viele zumindest eines: Es ist Heimat alter Braukunst. Hier wird Diebels Altbier gebraut. Aber ist auch bekannt, dass Josef Diebels die Brauerei 1878 gründete, dass sie die größte Altbierbrauerei Deutschlands ist und bis 2001 Familienunternehmen war? Es gibt jemanden, der weiß sogar noch viel mehr. Und das ist Google. Guckt man einmal, was die Gemeinde Issum bisher an Spuren im Internet hinterlassen hat, erfährt man einiges. Historisches, Kulturelles und vor allem – Interessantes!

1 600 000 Einträge

In über 1 600 000 Einträgen kann man nachlesen, was in Issum und dem zugehörigen Ortsteil Sevelen so los ist - und los war. Eines wird schnell klar: Hier leben Sportbegeisterte. Die Homepage der Stadt verspricht eine niederrheinische Landschaft, die zum Radfahren, Spazieren, Wandern oder Joggen einlädt. Die Issumer Sportvereine bieten da aber noch viel mehr: Tischtennis, Tanzen, Tang Soo Do. Wer wissen will, was das ist – einfach mal googeln.

Sogar einige Videos aus Issum finden sich im Internet. Zum Beispiel das, in dem die Issumer Fleuthkuhlen vorgestellt werden. In dem Naturschutzgebiet zwischen Issum und Geldern finden zahlreiche Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause. 53 Gewässer, die sogenannten Kuhlen, die durch Torfabbau entstanden sind, bieten heute mehreren Arten von Wasservögeln, Amphibien und Libellen ein Refugium. 1991 wurde ein Viertel des heutigen Gebietes von der NRW-Stiftung gekauft. Ackerflächen wurden wieder zu Grünflächen gemacht. Heute betreut der NABU die geschützte Landschaft. Die Naturfreunde beobachten hier unter anderem Fledermäuse. Mit ihrer Jugendorganisation konnten sie bereits elf verschiedene Arten der nachtaktiven Tiere zählen.

Kulturfreunde

Doch auch Kulturfreunde kommen laut Google in Issum auf ihre Kosten. Wer mal auf den Seiten der Kulturscheune vorbeischaut, sieht auf ziemlich bunten Bildern das Motto der Kunstfreunde umgesetzt „Dem Alltag die lange Nase zeigen“. Auch im His-Törchen finden regelmäßig Ausstellungen statt. Derzeit gibt es dort wieder Töpferkunst zu sehen. Laut Internet in Issum nichts Neues. Die Exponate kommen aus der Kunsttöpferei Sevelen. Diese Töpferei gründete sich 1929 und gab arbeitslosen Töpfern eine Wirkungsstätte. Dabei sei es den Gründern ein Anliegen gewesen, die Produkte nach künstlerischen Gesichtspunkten herzustellen und die alte niederrheinische Töpfertradition weiterzugeben.

Da wohnen Kamele

Weniger traditionell geht es auf einer Farm in Issum zu. Dort sollen nämlich nicht einfach ein paar Pferde oder Ponys stehen. Nein, Google verrät: Da wohnen Kamele. Und die könne man reiten, fotografieren oder einfach kennen lernen. Die Trampeltiere haben schon in Werbespots mitgespielt und für Fotoaufnahmen schöne Beine gemacht. Man kann mit ihnen aber auch eine gemütliche Runde durch die Issumer Landschaft drehen. Bilder dazu gibt es bei Google. Aber live ist das Ganze doch immer noch am schönsten.

 

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