Gefragter Platz für Wohnmobile in Neukirchen-Vluyn

Klaus Schröder und Dorothea Legrand-Schröder aus dem Kölner Raum haben hier mit ihrem Wohnmobil übernachtet.
Klaus Schröder und Dorothea Legrand-Schröder aus dem Kölner Raum haben hier mit ihrem Wohnmobil übernachtet.
Foto: Funke Foto Services
Den Stellplatz hinter der Dampfmühle am Ende des ehemaligen Bahnhofsgeländes gibt es seit einem halben Jahr. Die meisten Wohnmobilisten kommen abends an.

Neukirchen-Vluyn.  Klaus und Dorothea Schröder haben gerade Tisch und Stühle vors Wohnmobil gestellt und sich gemütlich niedergelassen. Sie sind alte Camping-Hasen und kommen aus dem Kölner Raum an den Niederrhein. Und sie wissen die neue Stellplatzanlage für Wohnmobile hinter der alten Dampfmühle zu schätzen.

„Es kostet zwar ein paar Euro, aber dafür hat man hervorragende Anlagen beispielsweise zum Duschen oder Waschen“, erklärt Klaus Schröder. Einen Tag lang bleibt das Ehepaar, um das Wohnmobil in einer Werkstatt überholen zu lassen.

Seit einem halben Jahr gibt es den Wohnmobil-Stellplatz hinter der Dampfmühle am Ende des ehemaligen Bahnhofsgeländes. Und er ist erstaunlich gut frequentiert. Mehrere Mobile steuern ihn täglich an, wie Daniel Maurer, Geschäftsführer des Hotels Alte Dampfmühle, berichtet. „Der Stellplatz wird gut angenommen“, schildert er. Maurer ist nicht nur Hoteldirektor, sondern auch Betreiber des Platzes.

Acht Euro pro Nacht

Acht Euro kostet die Nacht auf dem großen Platz, auf dem 16 Wohnmobile stehen können. Kern ist das Funktionshaus, wo es Strom, Wasser, Entsorgung und alle sanitären Anlagen bis hin zu Waschmaschine und Wäschetrockner gibt. Klaus Schröder: „Hier zahlt man alles mit einer Karte, die aufladbar ist. Beispielsweise kostet die Benutzung der Toilette 50 Cent, was nicht zu teuer ist. Für 1 Euro kann man duschen.“ Am Ende zahle der Automat nicht genutztes Geld auf der Karte auch wieder aus. „Das System ist wirklich praktisch.“ Praktisch finden es die Reisenden auch, dass sie zusätzlich noch alle Annehmlichkeiten des Hotels Dampfmühle haben. „Wir haben heute schon dort gefrühstückt.“ Anschließend machten das Paar eine Radtour.

Die meisten Wohnmobilisten steuern den Platz abends an. Am nächsten Tag geht’s dann oft mit den Fahrrädern über den Niederrhein. Maurer: „Viele, die den Stellplatz nutzen, besuchen auch Freunde oder Verwandte hier in der Region.“ Und oft kommen die Gäste nicht nur aus ganz Deutschland, sondern auch aus dem benachbarten Ausland. Da macht die 24-Stunden-Hotline zur Stellplatzreservierung Sinn.

Das Leben im Wohnmobil habe, so Klaus Schröder, viele Vorteile: „Es ist einfach praktisch, Freunde in der Eifel zu besuchen und dann spät am Abend ins eigene Bett zu gehen.“

 
 

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