Feuerwehr Neukirchen-Vluyn: Alles im grünen Bereich

Fotos: Feuerwehr Neukirchen-Vluyn
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Foto: NRZ
Die Politik hat die Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans beschlossen. Die Schutzzielkriterien sind bedarfsgerecht, allerdings gibt es Optimierungspotenzial.

Neukirchen-Vluyn..  Der Brandschutzbedarfsplan der Stadt soll fortgeschrieben werden. Das hat der Rat der Stadt beschlossen. Eine Fortschreibung des besagten Planes ist wichtig, da die Stadt als mittlere kreisangehörige Kommune gesetzlich verpflichtet ist, für den Betrieb einer ständig besetzten Feuerwache hauptamtliche Kräfte vorzuhalten.

Die Bezirksregierung kann aber auf der Grundlage eines vorliegenden Brandschutzbedarfsplans Ausnahmeregelungen erteilen. Die derzeitige Genehmigung für Neukirchen-Vluyn ist befristet bis zum 31. März 2016.

Die beschlossene Fortschreibung ist von einer Arbeitsgruppe mit Vertretern aus dem Ordnungsamt, Rechnungsprüfungsamt, der Feuerwehr und einer externen Firma erarbeitet worden. Im Kern besagt der Plan, dass der kommunale Brandschutz weiterhin durch eine leistungsfähige freiwillige Feuerwehr sichergestellt werden kann.

Personalwerbung

Die Schutzzielkriterien (Eintreffzeit, Funktionsstärke, etc.) sind demnach weiter bedarfsgerecht. Alle vier Standorte sind notwendig. Allerdings, auch das ist vermerkt, ist die Verfügbarkeit tagsüber eingeschränkt. Somit seien „personalfördernde Maßnahmen“ notwendig, heißt es. Explizit wird der Standort Niep genannt, an dem der Personalbestand erhöht werden soll. Hier wird darüber hinaus über eine interkommunale Zusammenarbeit nachgedacht, in der Form, dass die Löscheinheit in Kapellen bei zeitlich kritischen Einsätzen parallel und zeitgleich alarmiert werden soll.

Zudem wirbt der Brandschutzbedarfsplan dafür, bei der Einstellung von Mitarbeitern für die Stadt weiterhin die Mitgliedschaft in der Feuerwehr zu förden. Derzeit sind bei der Feuerwehr Neukirchen-Vluyn 139 Personen aktiv. Im Fuhrparkt befinden sich 16 Fahrzeuge. Laut Brandschutzbedarfsplan sind im Zeitraum der nächsten fünf Jahre insgesamt sechs neue Einsatzfahrzeuge zu beschaffen. Die Bezirksregierung hat bereits – vorbehaltlich einer detaillierten inhaltlichen Prüfung – eine erneute Ausnahmegenehmigung in Aussicht gestellt.

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