Fast 90 Prozent sind schon verkauft

Bauprojekt evangelische Kirchengemeinde Neukirchen-Vluyn am Pastoratsweg, barrierefreies Wohnen und diakoniestation
Bauprojekt evangelische Kirchengemeinde Neukirchen-Vluyn am Pastoratsweg, barrierefreies Wohnen und diakoniestation
Foto: NRZ

Neukirchen-Vluyn..  An der Pastoratsstraße in Vluyn herrscht reges Treiben. Die Bagger sind da, die Arbeiten am ersten Bauabschnitt des neuen Wohngebäudes der evangelischen Kirchengemeinde laufen. 24 barrierefreie Eigentumswohnungen sollen dort bis Mitte des kommenden Jahres fertig sein.

Und wie der Vorsitzende des Presbyteriums, Bert Konijnenberg sagt, sind schon 21 davon vergeben. Nur drei sind noch zu haben. Mit 2450 Euro pro Quadratmeter läge der Kaufpreis zwar etwas über dem Schnitt in Neukirchen-Vluyn, sagt der Presbyteriumsvorsitzende.

Aber die evangelische Kirchengemeinde weiß auch um die Qualität der Lage ihres schmucken Neubaus in der Ortsmitte. Nicht umsonst spricht Konijnenberg von einem Filetstück in Vluyn.

Mit der bisherigen Vermarktung kann die Gemeinde zufrieden sein. „Wir haben gesagt, dass 50 Prozent vorher verkauft sein müssen“, sagt Bert Konijnenberg mit Blick auf die zurückliegenden Planungen des Projektes. Diese Vorgabe ist wohl mit ein Grund dafür, dass das Bauvorhaben in zwei Bauabschnitte aufgeteilt worden ist. Man müsse das ja auch finanziell verkraften, erklärt der Vorsitzende.

Mit dem zweiten Bauabschnitt will die Gemeinde im Sommer des kommenden Jahres beginnen.

Nach einem weiteren Jahr Bauzeit soll der komplette Komplex fertig sein. I-Tüpfelchen in der zweiten Phase ist eine 120 Quadratmeter große Penthousewohnung. Dafür soll es bereits mehrere Interessenten geben.

Mit Ende der Bauphase im Sommer 2014 will auch die Gemeindeverwaltung umziehen. Ihr derzeitiger Sitz soll verkauft werden. Auch für jenes denkmalgeschützte Gebäude gibt es nach Auskunft des Presbyteriumsvorsitzenden bereits jetzt Interessenten.

Das Haus selbst muss nach dem Kauf allerdings sicher noch renoviert werden. Man habe in den 80er Jahren zwar das Dach neu gemacht, aber natürlich entspräche das Gebäude nicht den Vorgaben der aktuellen Energieverordnung, heißt es von Seiten der Gemeinde.

In welcher Form sich die ursprünglichen Pläne umsetzen lassen, die Grafschafter Diakonie in das neue Gebäude einzubinden, wird sich zeigen. An dem Wunsch wird festgehalten. Eine große Diakonie-Station wird es nach Angaben des Geschäftsführers Dietrich Mehnert aber nicht geben. „Das sehe ich nicht“, sagt er. Gleichwohl will die Diakonie in Vluyn an dem Standort eine eigene Flagge für die ambulante Pflege zeigen. Man wolle in dem Gebäude präsent sein (mit Beratungen o. ä.), betont Mehnert. Ambulante Pflege von der Diakonie wird bereits angeboten.

 
 

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