Fair gehandelt, sozial eingesetzt

Oliver Krach (mit Sohn Kimi) verkauft Kaffee für Klartext für Kinder.
Oliver Krach (mit Sohn Kimi) verkauft Kaffee für Klartext für Kinder.
Foto: Christoph Karl Banski

Moers..  Es mag ein wenig damit zu tun haben, dass Oliver Krach komplizierte Dinge täglich in einfache Formeln fasst. Etwa, wenn er seinen Kunden in der Kaffeerösterei an der B 57 die Geheimnisse seiner Profession näher bringt. Es klingt deshalb einleuchtend, wenn Krach die Motivation für sein neues Projekt so erklärt: „Ich hoffe ja mal, dass jeder Mensch den Antrieb hat, etwas für bedürftige Kinder zu tun.“ Krach führt ab sofort Teile des Erlöses aus seinem Spezialkaffee „Blütezeit“ an den Verein „Klartext für Kinder - Aktiv gegen Kinderarmut!“ ab. Immerhin zwei Euro pro Kilo.

Damit ist der 43-Jährige nach dem Schwafheimer Original Mehmet „Mimmo“ Sernikli der zweite Gastronom, der sich als Multiplikator der guten Sache versteht. Denn es geht ja auch um Lobby für dieses wichtige Thema Kinderarmut, um das Weitersagen, das Erklären. Krach ist ein guter Botschafter, das Thema beschäftigt ihn. „Schauen Sie mal, uns geht es gut. Wir sehen unseren Sohn Kimi und hören von Kindern in seinem Alter in Moers und Umgebung, die täglich Hunger leiden. Das kann man nicht akzeptieren.“

Krach will die Botschaft multiplizieren und plant, so viele junge Gastronomen in Moers wie möglich dazu zu bewegen, diesen Blütezeit-Kaffee in ihren Lokalen für den guten Zweck zu verkaufen. „Er ist fair gehandelt, besteht aus zwei Arabicas aus dem Brasilianischen Hochland und kann je nach Bedarf der Gastronomen durch eine besondere Mischung sogar geschmacklich verändert werden.“

Wir verlosen Kaffee und Kuchen

Der Mann hat was vor und nein, lieber Herr Krach, nicht jeder Mensch hat den Antrieb, etwas für bedürftige Kinder zu tun. Aber willkommen, es werden immer mehr.

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