Erhaltet das „Weiße Häuschen“!

Das Weiße Häuschen in Issum. Foto: Volker Herold
Das Weiße Häuschen in Issum. Foto: Volker Herold
Foto: Waz FotoPool

Issum.. Das Baudenkmal „Weißes Häuschen“ an der Neustraße 28 sieht nach und nach immer mehr Besucher an. Mechthild Cuypers hat sich seit etwa einem Jahr zum Ziel gesetzt, dass das Haus erhalten wird, in dem sie als Kind einige Jahre gewohnt hatte.

„Wir haben hier zum Beispiel einen Pflanzentauschtag veranstaltet, zu dem rund 200 Besucher kamen, von denen viele auch Spenden für die Sanierung des Gebäudes gaben“, berichtet die 54-Jährige. Später war Krimi-Autor Klaus Stickelbroeck zu Gast und las aus seinen Werken. Sein Honorar stellte er für den Erhalt des „Weißen Häuschens“ zur Verfügung.

Auch das Johannifest fand einen tollen Anklang. Es gab unter anderem Rätselspiele und Glühwürmchenlaternen für die Kinder. Das Essen mit vielen Kräutern und viel Obst mundete den Besuchern.

Besonders die Issumer selbst interessierten sich für den „Tag des offenen Denkmals“, denn im September wurden im „Weißen Häuschen“ alte Postkarten ausgestellt von der Gemeinde Issum, wie sie früher einmal war.

Auch der Tag der offenen Tür im Oktober war gut besucht. Einmal im Monat gibt es immer noch das Buch(en)café. Das nennt sich so, weil die Gäste dort Bücher vorstellen, die ihnen gefallen haben und weil vor dem Haus eine Buche steht. Die nächsten Termine: 1. Februar, 7. März, 4. April, jeweils 10 bis 11.30 Uhr.

Wer Märchen liebt, ist ebenfalls gut aufgehoben. Am Märchen-Montag können Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren von 15 bis 16 Uhr zuhören, wenn Mechthild Cuypers Märchen erzählt (Gebühr: sechs Euro). Von 17 bis 18.30 Uhr sind Kinder im Alter von sieben bis neun Jahren dran (Gebühr: acht Euro). Die nächsten Termine: 13. Februar, 27. Februar, 12. März.

Verein oder Stiftung

Erwachsene hören Märchen am Märchen-Mittwoch zu, und zwar am 8. Februar, 14. März und 18. April (Gebühr: acht Euro) von 20 bis 22 Uhr.

Wie es mit den Möglichkeiten für den Erhalt des Gebäudes weiter geht, muss Mechthild Cuypers noch offen lassen. Es geht unter anderem darum zu klären, ob der Weg über eine Stiftung oder über einen Verein besser ist und woher mögliche Fördergelder kommen könnten.

 

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