Die Welt im Miniformat

Moers. Mit großen Augen schlenderten die Besucher des Modellspielzeugmarktes im Eurotec an den Ständen vorbei, um etwas Neues zur Ergänzung ihrer Sammlung oder ihres ganz persönlichen Projektes auszumachen. Dabei wurde alles mit kritischem Blick geprüft. Ob nun Lokomotiven, Waggons, andere Fahrzeuge oder Teile für die ganz individuelle Kulisse, wie etwa die Miniaturmenschen, die in manchen Fällen nur ein paar Millimeter an Körpergröße messen.

Dabei gab es vom kindgerechten einfachen Modell bis hin zum technisch aufgerüsteten Einzelstück alles. Manche von ihnen machen sogar Geräusche wie echte Lokomotiven ihrer Art oder stoßen während der Fahrt Rauchwölkchen aus.

Besonders eindrucksvoll ist es, wenn Modellautos ganz allein auf der Spur bleiben, ohne auf Schienen zu fahren. Die Magnetstreifen, die Hans-Bernhard Leppkes in seinem Schaustück verarbeitet hat, machen es möglich. Doch die Vielfalt an technischen Aufrüstungen der Sammlerstücke ist damit längst nicht am Ende. „Die Straße ist das Einfachste“, erklärt der Krefelder und ergänzt: „Kompliziert wird es, wenn es an die Fahrzeuge geht.“ Hier lötet er beispielsweise winzige Lichter als Blinker ein.

Wenn ein Teil gefällt, kann es an der Teststrecke vor dem Kauf überprüft werden. Hier steht Jürgen Hörner, Geschäftsführer von Veranstalter Adler, den Sammlern und Kindern zur Seite und hilft beim Probefahren. Dass eher wenige Kinder zur Kundschaft gehören, ist für ihn nichts Ungewöhnliches. Schließlich war es nicht anders, als er mit 12 Jahren seine erste Modellbahn bekam. „Ich habe die Modelleisenbahn geschenkt bekommen und mein Vater hat damit gespielt. Wie sich das gehört“ sagte er und lachte.

 
 

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