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„Die Nase mal in andere Gärten stecken“

21.05.2012 | 07:00 Uhr
„Die Nase mal in andere Gärten stecken“
Im Rahmen der Aktion Offene Gartenpforte konnten die auch den Garten von Irmhild Fahlen werfen. Foto: Bernd Lauter / WAZ FotoPool

Issum.   Am „Tag der offenen Gartenpforte“ ließ Irmhild Dahlen fremde Menschen einen Blick in ihr blühendes Paradies werfen.

„Seit Dienstagmorgen liege ich hier auf den Knien und bringe alles in Schuss“, erklärte Irmhild Dahlen. Die Familie Dahlen öffnete am Wochenende die Türen und ließ neugierige Besucher im Rahmen der Veranstaltung „Offene Gartenpforten 2012“ einen Blick ins private Grün werfen.

Im Schatten der Dahlenmühle liegt der Garten. Eine gepflegte Rasenfläche, mitten darauf ein duftender Magnolien-Baum, ein Pool, ein großer Gartenteich und ringsherum blühende Beete in den schönsten Farben, ein Mix aus japanischem Flair und Wellness-Oase: Das ist der Garten von Irmhild Dahlen. Diese Pracht teilt sie gerne mit anderen. Seit mehreren Jahren beteiligt sie sich an der Aktion „Offene Gartenpforten“ und präsentiert Besuchern ihren Garten: „Es ist immer wieder schön. Es entstehen tolle Gespräche und manche Besucher kommen sogar jedes Jahr wieder“. Ihr Garten ist ihr Hobby – ein sehr zeitintensives, wenn man es mit so viel Hingabe betreibt wie Irmhild Dahlen.

Drei bis vier Stunden arbeitet sie im Durchschnitt pro Tag im Garten – wenn man den Winter dazu rechnet. Ab dem Frühjahr wird es deutlich mehr. Dann heißt es auf den allen Vieren durch die Beete kriechen und Unkraut zupfen. „Einen Meniskus habe ich schon geopfert“, schmunzelt die Hobbygärtnerin. Mühe und Arbeit haben sich jedoch gelohnt, denn viele staunende Besucher zogen am Samstag und Sonntag durch den Garten.

„Wir sind jedes Jahr bei den offenen Gartenpforten dabei“, erzählten Ursula und Werner Gilbers. Sie holten sich Anregungen und genossen es, die „Nase mal in andere Gärten stecken zu dürfen“. Der Blick lohnt sich in diesem Monat besonders, denn der Mai ist der farbenprächtigste Monat im Garten. Die Rhododendren blühen jetzt in voller Pracht, von schwarz-lila bis zu zartem Weiß. Diese Sträucher liegen Irmhild Dahlen besonders am Herzen: „Wir sind im Laufe der Jahre viel umgezogen und haben die Häuser, in denen wir gewohnt haben, zurückgelassen. Aber die Rhododendren habe ich immer mitgenommen.“

Rebecca Krizak

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2012-05-21 07:00
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