Die Muziek Biennale feiert Premiere in Neukirchen-Vluyn

In Albedo aus Litauen spielten zusammen mit Tim Isfort, Andre Meisner und Thorsten Töpp im Rahmen der Muziek-Biennale in der Kulturhalle.
In Albedo aus Litauen spielten zusammen mit Tim Isfort, Andre Meisner und Thorsten Töpp im Rahmen der Muziek-Biennale in der Kulturhalle.
Foto: Christoph Karl Banski / FUNKE Fo
30 Zuhörer beim Premieren-Konzert in der Kulturhalle. Litauische Band und drei Duisburger spielten Jazz. Konzerte am Niederrhein und in den Niederlanden.

Neukirchen-Vluyn.  Muziek Biennale, das ist das grenzüberschreitende Festival zwischen Rhein und Maas. Seit 2008 findet alle zwei Jahre das Musikspektakel in mehreren Städten am Niederrhein und in den Niederlanden statt, am Freitag nun auch erstmals in Neukirchen-Vluyn.

In der Kulturhalle trat die Band In Albedo mit drei weiteren Musikern aus Duisburg auf. So war nicht nur das Projekt grenzüberschreitend, sondern auch die Band selbst, mit einer Besetzung aus deutschen und litauischen Musikern. Dass nun auch Neukirchen-Vluyn Spielort des Festivals wurde, lag auch an der Kooperation mit dem Lokal Harmonie Ruhrort, einem künstlerischen Produktionsort für auswärtige Projekte. Gemeinsam organisierten Ulrike Reichelt, Kulturbeauftragte der Stadt und der Duisburger Rüdiger Eichholtz das Konzert.

Kontakt über Städtepartnerschaft

Der Kontakt zwischen den sechs Musikern, die nun auf der Bühne standen, entstand nicht zuletzt durch die Städtepartnerschaft zwischen Duisburg und der litauischen Hauptstadt Vilnius. Eichholtz lernte das Trio „In Albedo“ in Litauen kennen. Zu dem einstündigen Programm gehörten viele selbst komponierte Songs der Sängerin Ieva Baranauskaite. Vor allem Einflüsse aus dem Jazz- und dem Popmusikbereich prägten die Musik der Band. Zu Beginn sang die Litauerin ein altes, traditionelles Volkslied aus ihrer Heimat. Danach ging es schneller und jazziger zu.

Das besondere an dem Konzert: Sowohl Musiker als auch das Publikum fanden auf der Bühne Platz. „So herrscht eine ganz intime Atmosphäre und man ist nah an den Künstlern dran“, erklärte Organisator Rüdiger Eichholtz.

Einer der rund 30 Besucher war Jazz-Liebhaber Karl-Eduard Althaus: „Es ist interessant, die Musikkultur zu erleben, die hier angeboten wird“, so der Neukirchen-Vluyner.

 
 

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