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Buntes Gewusel auf dem Abteiplatz

10.06.2012 | 17:53 Uhr
Buntes Gewusel auf dem Abteiplatz
Ein buntes Treiben gab es am Familientag beim Schützenfest vor dem Kloster.

Kamp-Lintfort. Das Familienfest der Schützenbrüderschaft St. Josef Kloster Kamp und St. Johannes Nepomuk Alt-Lintfort stand unter einem guten Stern.

Die Sonne strahlte vom Himmel und bei sommerlichen Temperaturen herrschte ein buntes Gewusel auf dem Abteiplatz vor dem Kloster Kamp.

Mit Hüpfburg, Kinderschminken und antiken Spielgeräten wurden die Kinder bestens unterhalten, während ihre Eltern es sich bei Kaffee und Kuchen in der Sonne gut gehen ließen.

Helmuth Schulze ist der neue Schützenkönig

Die Schützenkirmes hatte am Freitag mit „Rock im Zelt“ begonnen. Samstag wurde dann tagsüber um die Krone geschossen. Helmuth Schulze schoss den Adler schließlich herunter und wird nun zwei Jahre lang gemeinsam mit seiner Frau Barbara die Schützenschar anführen. Am Abend wurde das langjährige Mitglied feierlich in der Krönungsmesse in sein neues Amt eingeführt. Später feierten die Schützen beim Krönungsfest bis spät in die Nacht ihren neuen König.

Der Abteiplatz war schön geschmückt. Gelb-weiße Prozessionsfahnen und Maibäumchen säumten den Platz vor dem Kloster Kamp. Es gab Eis und Würstchen. Im Zelt hatten die Kinder die Bar unter Kontrolle und schenkten fleißig Getränke aus. Gegenüber lockte die Kuchentheke.

Im Zelt gab es für alle Altersgruppen unter der Anleitung von Schießmeister Adolf Dormann einen Schießstand, auf dem mit einem Lasergewehr geschossen wurde. „Hier dürfen auch die Kleinen schießen, denn es kann ja nichts passieren. So ab acht Jahren macht es dann Sinn, wenn sie die Hand ruhig genug halten und auch zielen können“, erklärt Dormann. Ab zwölf Jahren dürfe unter Anleitung eines Jugendschießwartes mit einem Luftgewehr geschossen werden, ab vierzehn dann auch mit Kleinkaliber.

Mit der Armbrust schießen die Kleinsten

Dann war es soweit, und Elisabeth führte als Noch-Schützenkönigin den Zug der Kinder an. Mit einer Armbrust schossen die kleinen Schützen dann auf den Holzvogel. Für jeden Teil des Adlers gab es einen Preis. Marius holte sich den Kopf und war damit der erste Sieger des Tages. Lukas schoss den rechten Flügel. Stück um Stück wurde der Holzadler weniger. „Eine Armbrust zählt nicht als Waffe, deshalb dürfen auch schon die Kleinen mitschießen. Wir freuen uns, dass jedes Jahr auch so viele Externe hier vorbeikommen und mit uns feiern“, so Herbert Kirscht von der St.-Johannes-Nepomuk-Bruderschaft. Denn das Schießen mache neben dem Fahnenschwenken und dem Vereinsleben ja nur einen Teil des Bruderschaftslebens aus. Im Vorfeld habe man sich schon zum Kränzen getroffen und das Fest vorbereitet. Während er spricht, kommen seine Enkelinnen immer wieder zu ihm und erzählen von ihren Erfolgen. Die Kinder sind begeistert bei der Sache. Jedes möchte einen Teil des Vogels.

Die beiden Bruderschaften am Kloster Kamp und aus Alt-Lintfort hatten sich vor einiger Zeit zusammengetan, um die Kosten gemeinsam besser tragen zu können.

Janina Schulze

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2012-06-10 17:53
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