Breitband-Ausbau rückt näher

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Land NRW übernimmt 90 Prozent der Kosten.

Rheurdt.. Die Verlegung von Breitband für ein schnelleres Internet in Rheurdt, Saelhuysen, Finkenberg und Kengen rückt näher. Nachdem feststeht, dass kein Telekommunikationsunternehmen die Infrastruktur auf rein privater Basis in den nächsten drei Jahren ausbauen wird, kann die Gemeinde nun öffentliche Mittel beantragen. 90 Prozent der Ausbaukosten wird das Land Nordrhein-Westfalen übernehmen. Seit der Umfrage in der Bevölkerung im August und September letzten Jahres haben die Verwaltung und der beauftragte Planer, die STZ-Consulting Group in Erftstadt, an der Umsetzung des Projektes weiter gearbeitet.

Inzwischen läuft das öffentliche Auswahlverfahren, bei dem Telekommunikationsanbieter ein Angebot für ein konkretes technisches Konzept für den Infrastrukturausbau unterbreiten sollen. Mit dem Angebot muss garantiert werden, dass eine flächendeckende Breitbandgeschwindigkeit von mindestens 2,048 kBit/s im Downstream und von mindestens 192 kBit/s im Upstream unter allen Lastbedingungen für mindestens 95 Prozent der Haushalte und Betriebe besteht. In der Befragung der Bürgerinnen und Bürger im August/September 2011 wurde von etwa 50 Prozent der Befragten eine Bandbreite von mindestens 16 MBit/s und höher gewünscht. Daher soll ein Angebot für die Mehrzahl der Haushalte und Betriebe in den unterversorgten Gebieten mindestens 16 MBit/s im Downstream ermöglichen.

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