Wohnung nach Brand nicht nutzbar

Blick in die Mittelgasse: Der Löschzug Meschede ist mit dem Leiterwagen angerückt, im Hintergrund stehen Rettungsdienst und Rotes Kreuz bereit.
Blick in die Mittelgasse: Der Löschzug Meschede ist mit dem Leiterwagen angerückt, im Hintergrund stehen Rettungsdienst und Rotes Kreuz bereit.
Foto: Oliver Eickhoff
Nach dem Brand in einem Wohnhaus in der Mittelgasse ist eine Wohnung im Dachgeschoss nicht mehr nutzbar. Betroffen ist in dem Fall aber niemand.

Meschede..  Bei Schweißarbeiten ist am Montagmittag der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses an der Mittelgasse in Brand geraten. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Verletzt wurde niemand. Eine Wohnung im Obergeschoss ist nicht mehr nutzbar - dort musste das Dach aufgebrochen werden. Nach Angaben der Polizei liegt der Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich.

Es ist kurz vor 12 Uhr, als der Alarm ausgelöst wird: Eben noch hatten Handwerker auf dem Dach ihre Schweißbahnen verlegt, jetzt sind sie bei einer Besprechung, wie es auf der Baustelle weitergeht, als Rauch aufsteigt. Draußen ist es heiß und trocken, die Sonne brennt, das begünstigt Zwischenfälle wie diesen. Feuerwehr, Rettungsdienst, Rotes Kreuz und Polizei rücken an, nicht immer kommen sie problemlos voran: Die Straßen in der Innenstadt sind eng geworden.

60 Einsatzkräfte alarmiert

Aus Meschede, Wehrstapel, Eversberg, Freienohl und Remblinghausen wird die Feuerwehr alarmiert, dazu die Funkgruppe. Das Rote Kreuz unterstützt den Rettungsdienst. Den Brand selbst haben die mehr als 60 Einsatzkräfte schnell im Griff. Die Löscharbeiten dauern dennoch mehr als zwei Stunden: Intensiv sucht die Feuerwehr nach Glutnestern, die ansonsten wieder aufflammen können. Sie schneidet Teile des Dachs auf. Dabei setzt sie auch eine Wärmebildkamera ein.

Während der Zeit ist der Winziger Platz gesperrt, der Verkehr wird um die Innenstadt herumgeleitet. In dem vierstöckigen Wohnhaus haben 14 Personen ihr Zuhause. Als es brennt, ist glücklicherweise niemand daheim. Glück im Unglück: Alle Bewohner können ihre Wohnungen wieder nutzen. Die beschädigten Räume im Obergeschoss waren nach Angaben der Polizei zurzeit unbewohnt, so dass sich niemand eine neue Unterkunft suchen muss.

Wie Stadtbrandinspektor Hubertus Schemme berichtete, kommt es immer wieder zu Bränden nach Schweißarbeiten. Sie werden nicht zuletzt durch die trockene Witterung begünstigt.

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