„Wir wissen Ihre Hilfe sehr zu schätzen“

Auf dem Stadtfeuerwehrtag in Bracht wurden von Reinhard Schauerte (l.)befördert: Andreas Riekes, Frank Rauterkus, Theodor Geueke, Christian Dünnebacke, Martin Fuchs, Rene Schulte, Andreas Heimes, Bernd Schütte, Tobias Lutter, Alexander Kersting und Peter Saßmannshausen.
Auf dem Stadtfeuerwehrtag in Bracht wurden von Reinhard Schauerte (l.)befördert: Andreas Riekes, Frank Rauterkus, Theodor Geueke, Christian Dünnebacke, Martin Fuchs, Rene Schulte, Andreas Heimes, Bernd Schütte, Tobias Lutter, Alexander Kersting und Peter Saßmannshausen.
Foto: Anike Engels
Zum 42. Mal fand am Samstag der Stadtfeuerwehrtag statt. In diesem Jahr richtete die Löschgruppe Bracht die Veranstaltung in der Schützenhalle in Bracht aus.

Bracht..  Bürgermeister Bernhard Halbe gratulierte dieser kleineren Löschgruppe zu der gelungenen Rahmengestaltung. „Insbesondere das Timing des Wetters ist bemerkenswert“, befand Halbe zu Recht. Denn bis zum Einzug in die Schützenhalle gegen 18 Uhr genossen die Feuerwehrkameraden strahlenden Sonnenschein beim Festgottesdienst und der anschließenden Kranzniederlegung am Ehrenmal. Musikalisch begleitet wurde der Einmarsch des Festzugs vom Feuerwehr-Tambourcorps Fleckenberg und der Sauerlandkapelle Bracht-Wormbach.

231 Einsätze im Jahr 2014

Stellvertretender Wehrleiter Reinhard Schauerte bedankte sich für die intensive Unterstützung aller Feuerwehrkameraden bei 231 Einsätzen im Jahr 2014. „Das bedeutet, dass wir alle eineinhalb Tage einen Einsatz hatten“, führte er die Zahl anschaulich vor Augen. Das große Einsatzspektrum reichte von Bränden über verschiedene Hilfseinsätze sowie sonstige Einsätze, wie z.B. Absicherungen. Ob der Brand eines Mülleimers, Waldbrände, ein Vollbrand von Stallungen oder eines Reisebusses - „Zum Glück ohne Personen“ - war alles dabei - fasste Schauerte die Brände zusammen.

Einsatz für Tiere

Auch für Tiere setzte sich die Feuerwehr im vergangenen Jahr zweimal ein. „Schon zu Anfang des Jahres hatte sich ein Raabe am Kreuz in Dorlar verfangen und konnte sich nicht alleine befreien“, berichtete Schauerte. Um ein solch breites Einsatzspektrum bewältigen zu können, sind Übungen, Besprechungen und Lehrgänge unerlässlich. 28 600 Stunden wurden zu diesem Zweck geleistet. „Wir wissen Ihre Hilfe sehr zu schätzen“, dankte sich Bürgermeister Bernhard Halbe.

Die Stadtfeuerwehr bedankte sich bei dieser Gelegenheit ihrerseits bei der Schmallenberger Stadtverwaltung für die gute Unterstützung durch optimale Ausrüstung, die den Brandschutz in Schmallenberg sicherstellt.

Gedankt und verabschiedet wurde beim Stadtfeuerwehrtag in der Brachter Schützenhalle am Wochenende auch Dr. Peter Kemper, offizieller Feuerwehrarzt, der nach 15-jähriger Tätigkeit nun seinen Posten niederlegt.

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