Was macht Spaß und was kann ich?

E ndlich Abitur! Zwölf Jahre lang habe ich auf genau diesen Moment hingearbeitet - dieses Stück Papier in der Hand zu halten, das mir angeblich so vieles ermöglichen soll. Doch dann kommen viele, viele Fragen...

Wie habe ich die ganze Freizeit zwischen Abitur und Studienbeginn genutzt?

Die ersten Wochen lebt man so vor sich hin. Lange schlafen, viel und oft feiern, die Freiheit genießen, die man jetzt zum ersten Mal so richtig fühlt. Keine Verpflichtungen, keine Lehrer, die einem sagen, was zu tun ist und keine Gedanken an bevorstehende Klausuren oder wichtige Termine. Einfach in den Tag hinein leben - es wird sich schon alles irgendwie fügen. Nach ein paar Tagen Urlaub und fast zwei Monaten Ferienarbeit ging es dann bei mir mit großen Schritten Richtung Studienbeginn - dabei wusste ich noch gar nicht, was ich überhaupt studieren will.

Welcher Studiengang passt zu mir?

Ich habe mich tagelang im Internet informiert, Zeitschriften gelesen, mit Studenten gesprochen, Vorträge angehört und mich oft gefragt: was macht mir Spaß, was kann ich und was ist überhaupt möglich? Resultat: Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bielefeld. Will man diesen Studiengang mit Unterrichtsfächern vergleichen, ließe sich da am ehesten eine Kombi aus Mathe, Geographie, Sozialwissenschaften/Politik und Sprachen nennen. Letztlich aber war es ein reines Bauchgefühl, dass ich damit die richtige Entscheidung treffen würde. Bis jetzt habe ich es auch noch nicht bereut!

Warum die Universität Bielefeld?

Die nächste Entscheidung. Blöd, wenn man gleich Zusagen von mehreren Unis hat – macht die Entscheidung nicht gerade leichter. Einen relativ großen Anteil an meiner Entscheidung hatte das Uni-Ranking der ZEIT. Weiterhin wichtig waren mir die Entfernung zur Heimat, die Anzahl der Studierenden in dem Studiengang und ein besonderes Programm mit Verbindungen zur Wirtschaft, mit dem die Uni Bielefeld lockt.

Entscheidungen sind getroffen – um was muss ich mich jetzt kümmern?

Bei zulassungsbeschränkten Studiengängen muss man sich vor der Einschreibung bewerben. Das geht bei den meisten Hochschulen schnell und einfach über das Internet, irgendwann kommt dann die Zu- oder auch Absage - der ganze Papierkram mit der Uni, der dann kommt, ist übrigens nicht so kompliziert, wie es vielleicht scheint. Viel mehr hat mich da etwas anderes beschäftigt…

Wie finde ich eine passende, bezahlbare Wohnung?

Das Problem mit der Wohnungssuche in den großen Städten ist mittlerweile in aller Munde - hierfür sollte man also genug Zeit einplanen. Im Internet gibt es einige hilfreiche Seiten, wie beispielsweise „wg-gesucht.de“ oder die Seite des Studentenwerks der jeweiligen Uni, wo auch Plätze für Studentenwohnheime angeboten werden. Auch unbedingt mal einen Blick in die Tageszeitung werfen. Mit etwas Glück und viel Ausdauer wird dann am Ende schon die richtige Wohnung dabei sein. Ich wohne in einer kleinen, aber feinen Zweier-WG mit einem ehemaligen Mitschüler, zwei Kilometer entfernt von Bielefelds Zentrum.

Es ist Anfang Oktober, was kommt jetzt?

Der Umzug ist so langsam beendet und man schwebt irgendwo zwischen Euphorie und Ungewissheit. Nach den Mathevorkursen, die man unbedingt mitnehmen sollte, geht aber alles ganz schnell, keine Zeit für Gefühlsduselei. Nach ein paar Wochen fühlt man sich dann wie ein richtiger Student und weiß: Jetzt bin ich angekommen in diesem neuen Lebensabschnitt.

 
 

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