Vereine schaffen sich einen eigenen Raum

Kirchrarbach..  Als 1970 die Schulen in Oberhenneborn und Kirchrarbach zu einer Grundschule zusammenwuchsen, ahnte noch niemand, dass 43 Jahre später diese Schule noch einmal einen solchen Höhepunkt erleben wird: Die drei Vereine, SV Henne-Rartal, der Spielmannszug Kirchrarbach und die Bumbacher Blaskapelle hielten und halfen zusammen, um im leer stehenden Obergeschoss einen Mehrzweckraum zu errichten. Was dort seit November passiert ist, kann sich sehen lassen. Baubeginn war der 17. November, die Abbrucharbeiten wurden in rund 800 Stunden erledigt und waren bereits zum 15. Dezember fast vollständig abgeschlossen. Bis zum 30. April sind insgesamt 5051 Stunden unentgeltlich von den 159 Helfern geleistet worden.

Weitere Spenden erforderlich

Zu einem solchem Projekt gehört natürlich auch die Einweihung durch die Katholische Kirchengemeinde und die offizielle Inbetriebnahme dazu. Nach mehreren Gesprächen und Vereinbarungen zwischen den drei Vereinen ist diese am gestrigen Sonntag gefeiert worden. Ein Gottesdienst, abgehalten von Dekan Georg Schröder, war der Beginn der großen Feierlichkeit. Nach den Grußworten von Ortsvorsteher Hans-Hermann Sander, Bürgermeister Bernhard Halbe und Bauleiter Gerhard Göddeke spielten immer wieder die Bumbacher Blaskapelle und der Spielmannszug Kirchrarbach.

„Die Bewohner der Dörfer im Henne-Rartal fühlen sich sehr wohl und organisieren sich im außerordentlichen Maße und in ganz besonderer Weise für das Projekt“, sagte Bürgermeister Halbe in seiner Ansprache. „Wir haben in der Stadt ein Motto, dass da heißt, Wohlfühlen in den Gemeinden. Wenn das so ist, freut es natürlich auch den Bürgermeister“.

Beendet ist das Projekt aber noch nicht. „Wir haben noch eine große Aufgabe vor uns“, betonte Gerhard Göddeke. Für die Proben der Musikkapellen werde dringend eine tadellose „Schallschluckverkleidung“ benötigt, so Göddeke. Die Stadt habe zur Auflage gemacht, 55 Dezibel nicht zu überschreiten. „Nun hoffen wir auf Spenden und die Unterstützung durch den Bürgermeister.“

 
 

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