Unterrichten in der Mongolei

J unge Leute aus Deutschland sind im Auftrag der deutschen Unesco-Kommission in der ganzen Welt unterwegs. Kulturweit heißt das Programm in dem junge Leute sechs oder zwölf Monate in den Bereichen Kultur- und Bildungspolitik ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) machen.

Ziele sind unter anderem die Förderung von internationaler Verständigung sowie die Bildung von Netzwerken im internationalen Kultur- und Bildungsbereich. Die Haupteinsatzbereiche sind Südafrika, Asien, Lateinamerika sowie Mittel- und Osteuropa.

Während ihres Aufenthalts im Einsatzland haben die Teilnehmer einen geregelten Dienst an ihrer Einsatzstelle. die Einsatzstellen sind ziemlich unterschiedlich. Viele Freiwillige sind in Schulen tätig, andere in wissenschaftlichen Instituten oder bei Radiosendern. Während dieser Arbeit erstellen alle Teilnehmer ein Projekt. Ob nun ein Kurzfilm, ein Fotoprojekt, die Vorbereitung von Schülern auf eine deutsche Fernsehsendung oder ein Radiobeitrag den Projektschwerpunkt bildet, ist nicht wichtig.

Nicht jeder Teilnehmer muss alle Kosten selbst decken. Die Unesco-Kommission übernimmt einen Großteil der Kosten. Das Programm umfasst nicht nur den Auslandsaufenthalt selbst sondern auch ein Vor- und Nachbereitungsseminar sowie einen Sprachkurs und ein Zwischenseminar.

Bewerbung

Interessierte können sich im Online-Portal von Kulturweit bewerben. Dabei sollten sie zwischen 18 und 26 Jahren alt sein und Abitur oder Haupt- und Realschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung besitzen. Nach Ende der Bewerbungsfrist findet eine Vorauswahl statt. Die finale Auswahl machen dann die Partnerorganisationen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst, das Deutsche Archäologische Institut, die Deutsche-Welle-Akademie, das Goethe-Institut, der Pädagogische Austauschdienst und die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen sowie die Unesco-Nationalkommissionen sind Partnerorganisationen von Kulturweit. Die Plätze sind begehrt 2015 haben sich etwa 2400 junge Menschen um einen Platz beworben.

Die Rückkehrer aus dem Jahr 2015 sind begeistert. Maren Becker aus Gießen war sechs Monate in der Mongolei. Sie hat an einer Schule deutsch unterrichtet und sagt, dass sie diesen wundervoller Aufenthalt auf keinen Fall missen möchte.

 
 

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