Studieren neben dem Beruf

Meschede..  Zum berufsbegleitenden Studiengang Technische Betriebswirtschaft bietet die Fachhochschule Südwestfalen am Standort Meschede am morgigen Samstag, 31. Januar, eine Informationsveranstaltung an.

Dieses Studium richtet sich an ausgebildete Ingenieure und Naturwissenschaftler, die sich im Bereich der Betriebswirtschaft weiterbilden möchten.

Einer von ihnen ist Stefan Eickhoff. Er gehört zu den etwa 30 Studenten, die derzeit an der Fachhochschule Südwestfalen am Standort Meschede ihren „Master of Business Administration (MBA)“ absolvieren, ohne dabei eine Auszeit von ihrem Beruf nehmen zu müssen. Wie Stefan Eickhoff sind es meist Ingenieure, die schon mehrere Jahre im Berufsleben stehen.

Die Aufnahme des berufsbegleitenden Masterstudiums ist ab Anfang März möglich, eine Bewerbung muss bis Samstag, 28. Februar, erfolgen. Konkret sieht der Alltag in der Hochschule für die berufstätigen Studenten so aus: Neben Selbststudienabschnitten zuhause finden etwa alle zwei Wochen Präsenzveranstaltungen vor Ort an Samstagen statt. Rund zwei Drittel der Inhalte erarbeiten sich die Teilnehmer im Selbststudium – nach Feierabend. „Ich habe meinen Tagesablauf an das Studium angepasst“, erzählt Stefan Eickhoff. „Ich fange morgens eher an zu arbeiten, damit ich nachmittags zu Hause lernen kann.“

Hoher Selbststudienanteil

Trotz des hohen Selbststudienanteils ist der Kontakt zu den Kommilitonen sehr gut. „Wir arbeiten für Projekte zusammen und schreiben gemeinsam Hausarbeiten. Und gerade vor den Klausuren wird der Kontakt enger, wir verabreden uns, um zu lernen“, so Eickhoff.

Er arbeitet seit einigen Jahren bei einem großen Automobilzulieferer aus der Region und merkt schon jetzt, dass ihm viele Inhalte aus dem Studium im Beruf weiterhelfen. „Das Modul Business Communication zum Beispiel war sehr hilfreich, weil ich die ausländischen Standorte und Labore meines Unternehmens betreue. Auch aus den Gebieten Management und Rechnungswesen kann ich viele Inhalte auf meine tägliche Arbeit übertragen.“

Neben der praxisorientierten Weiterbildung bietet der Verbundstudiengang weitere Vorteile. Der Abschluss ist einem Universitätsabschluss gleichgestellt und berechtigt zur Promotion und zum höheren Dienst in der öffentlichen Verwaltung.

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