Rauchmelder und Feuerwehr verhindern Schlimmeres

120.000 Euro Sachschaden hat ein Feuer in Fleckenberg verursacht.
120.000 Euro Sachschaden hat ein Feuer in Fleckenberg verursacht.
Foto: WP
120 000 Euro Sachschaden hat ein Brand in Fleckenberg in der Nacht zu Sonntag verursacht. Durch Rauchmelder und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden.

Fleckenberg.  120 000 Euro Sachschaden hat ein Brand in Fleckenberg in der Nacht zu Sonntag verursacht. Durch Rauchmelder und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden. Verletzt wurde niemand. Der Familienvater, der erst später hinzukam, stand laut Feuerwehr unter Schock und musste vorübergehend vom Rettungsdienst betreut werden.

„Das Haus ist zurzeit vor allem durch den Rauch unbewohnbar“, sagt Einsatzleiter Dieter Knoche von der Feuerwehr Fleckenberg. Er bestätigt: „Die vier Bewohner sind bei Nachbarn untergekommen.“ Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Technischer Defekt vermutet

Gegen 22.40 Uhr am Samstagabend war der Brand in der Latroper Straße ausgebrochen. Die Polizei vermutet einen technischen Defekt in einem Küchengerät, der sich schnell auf die gesamte Küchenzeile ausbreitete. Erst versuchte die Bewohnerin noch das Feuer selbst zu löschen, als das fehlschlug, verließ sie mit ihren Kindern das Haus und alarmierte die Feuerwehr.

Der Brand weitete sich zunächst auf die Küchenzeile und schließlich auf die gesamte Küche aus. Durch das schnelle Eingreifen konnte die Feuerwehr einen Vollbrand verhindern. Einsatzleiter Dieter Knoche ist froh, dass alles so glimpflich ausging. „Das sah erst nach einem sehr großen Einsatz aus, das Haus war komplett verraucht. Deshalb haben wir auch viele Löschgruppen und Löschzüge nachgeordert.“ Letztlich waren mehr als 70 Kameraden vor Ort.

Die Löschgruppe Fleckenberg war zuerst vor Ort und begann mit dem Löschen des Feuers von außen. Der kurze Zeit später eintreffende Löschzug Schmallenberg unterstützte die Kameraden hierbei und errichtete eine Wasserversorgung aus einem benachbarten Hydranten. Anschließend wurden mehrere Trupps unter Atemschutz ins Gebäude geschickt, um das Feuer zu bekämpfen.

Löschgruppen im Einsatz

Da bereits jetzt abzusehen war, dass die Einsatzkräfte vor Ort nicht ausreichen würden, um eine weitere Wasserversorgung zu errichten, ließ Einsatzleiter Dieter Knoche über den Einsatzleitwagen des Löschzug Schmallenberg die Löschgruppen Fleckenberg Grafschaft, Lenne, Oberkirchen und Gleidorf sowie die Atemschutzwerkstatt Grafschaft nachfordern. Der Wechsellader vom Löschzug Bad Fredeburg mit dem Abrollbehälter Wasser, der ein Fassungsvermögen von 10 000 Liter besitzt, wurde als zusätzliche Wasserversorgung ebenfalls alarmiert. Zur Eigensicherung wurden außerdem Einheiten des DRK Schmallenberg sowie Meschede nachgefordert.

Die Latroper Straße musste für die Dauer der Löscharbeiten komplett gesperrt werden.

 
 

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