Radweg bleibt bis Sommer gesperrt

Oliver Eickhoff
Thomas Rensing, Leiter Landesbetrieb Straßenbau in Meschede, steht vor der Absperrung.
Thomas Rensing, Leiter Landesbetrieb Straßenbau in Meschede, steht vor der Absperrung.
Foto: WP
Nach einem tödlichen Unglück mit einem Radfahrer bleibt der Geh- und Radweg auf der ehemaligen Eisenbahntrasse zwischen Wennemen und dem „Wenner Stich“ bei Wenholthausen gesperrt.

Wennemen/Wenholthausen.  Der Landesbetrieb Straßenbau rechnet damit, dass dieser Teil des Sauerland-Radrings nicht vor Juni geöffnet wird.

Tödlich verletzt

Im Juli vergangenen Jahres war ein 66-jähriger Radfahrer auf der Strecke tödlich verletzt worden. Wie es zu dem Unglück kam, ist noch nicht abschließend geklärt: Nach ersten Ermittlungen war der Mann vom einem abknickenden Baum erschlagen worden. Zeugen sagten später aus, dass das schwere Hindernis bereits auf dem Weg gelegen habe -- und der Radfahrer demnach hineingefahren sei.

Der Landesbetrieb Straßenbau veranlasste daraufhin die Durchforstung des Gehölzbestandes am Rand des elf Kilometer langen Geh- und Radweges. Sie wurde Ende Februar abgeschlossen. In Kürze, kündigte die Behörde an, werden durch ein Spezialunternehmen einige Felsböschungen mit einem Stahldrahtgeflecht gesichert. „Diese Arbeiten resultieren aus einer gutachterlichen Standsicherheitsbeurteilung der Böschungen und Hänge“, erklärte Pressesprecher Oscar Santos.

Eine eventuelle frühzeitige Freigabe einzelner Radwegabschnitte werde bekannt gegeben. Der Landesbetrieb Straßenbau bittet bis dahin alle Radfahrer und Fußgänger sich dringend an die Sperrung zu halten.