Neue Aussichten für Schmallenberger Anwohner

Schneebedeckt: Die Aufnahmen für die Visualisierungen stammen aus dem vergangenen Winter. Im Nachhinein wurden sie am Computer bearbeitet. Hier die Windräder in Blickrichtung Walbecke.
Schneebedeckt: Die Aufnahmen für die Visualisierungen stammen aus dem vergangenen Winter. Im Nachhinein wurden sie am Computer bearbeitet. Hier die Windräder in Blickrichtung Walbecke.
Foto: SWO Vermessung
Ingenieure bilden mögliche Windräder im Norden des Stadtgebiets ab.

Schmallenberg.. Bracht-Knüppelhagen und Habichtscheid: So heißen die beiden Flächen im Norden des Stadtgebiets, auf denen sich in Zukunft Windräder drehen könnten. Doch bevor es so weit ist, stehen noch mehrere Gutachten und Planungsschritte an.

Während die Untersuchungen zum Artenschutz noch laufen, hat die Stadt ein Vermessungsbüro damit beauftragt, foto-realistische Abbildungen der Windkraftanlagen zu erstellen. So sollen sich die Bürger ein besseres Bild davon machen können, wie die Windräder die Landschaft vor ihrer Haustür beeinflussen würden.

Verschiedene Blickrichtungen

An insgesamt 15 Standorten haben die Ingenieure des Vermessungsbüros „SWO“ aus Borken Bilder aufgenommen und per Computer so bearbeitet, als gebe es die geplanten Windkraftanlagen bereits.

Die möglichen Anlagen auf der Fläche Bracht-Knüppelhagen – sie liegt östlich von Oberrarbach und Föckinghausen – haben die Experten von elf Standorten aus betrachtet: Kirchrarbach, Hanxleden, Föckinghausen, Oberrarbach, Hotel am Rimberg, Ferienwohnung am Rimberg, Osterwald, Dornheim und Gellinghausen sowie von zwei Punkten in Westernbödefeld aus.

Die Fläche Habichtscheid nordöstlich von Bödefeld wurde ebenso von diesen beiden Standorten in Westernbödefeld betrachtet. Hinzu kommen vier Punkte in Bödefeld selbst: Freiheitstraße, Graf-Gottfried-Straße, Lanfert und Walbecke.

Maximal 14 Anlagen

Die fertigen Fotomontagen haben die Ingenieure gestern Abend in Bad Fredeburg erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Darauf sind Windkraftanlagen zu sehen, die 141 Meter hoch sind und einen Rotor-Durchmesser von rund 117 Metern besitzen.

Für die Fläche Bracht-Knüppelhagen sind die Vermessungs-Experten von bis zu zehn Windrädern ausgegangen. Allerdings haben sie auch Varianten mit weniger Anlage erstellt. Für den Habichtscheid sind sie von drei bis vier Anlagen ausgegangen.

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