Kulturen eint der Fußball

Junge Menschen aus verschiedensten Kulturen spielen gemeinsam Fußball:  Der TuS Velmede-Bestwig und das KiJu-Netz laden beim Bestwiger Gastgarten zum Streetsoccer-Turnier „Integration kicks“ ein.
Junge Menschen aus verschiedensten Kulturen spielen gemeinsam Fußball: Der TuS Velmede-Bestwig und das KiJu-Netz laden beim Bestwiger Gastgarten zum Streetsoccer-Turnier „Integration kicks“ ein.
Foto: TuS
Junge Menschen gemeinsam stark machen soll das Soccerturnier „Integration kicks“, das der TuS Velmede-Bestwig und das Kinder- und Jugendnetzwerk Bestwig planen.

Bestwig..  Sport trennt nicht, sondern verbindet – und vor allem zeigt Sport, dass man zusammen am stärksten ist: Junge Menschen gemeinsam stark machen soll auch das Soccerturnier „Integration kicks“, zu dem der TuS Velmede-Bestwig und das Kinder- und Jugendnetzwerk Bestwig (KiJu-Netz) beim Bestwiger Gastgarten am 6. September einladen. Das Besondere: Hier spielen junge Menschen, die aus verschiedensten Nationen stammen, nicht gegen- sondern miteinander.

Austragung beim „Gastgarten“

Der Grundgedanke: Überall auf der Welt, in allen Ländern und Kontinenten, spielen Kinder und Jugendliche Fußball. Beim Soccerturnier „Integration kicks“ soll es genau umgekehrt sein: Die ganze Welt spielt Fußball – und zwar in Bestwig. Hier leben Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Ländern stammen. „Deshalb laden wir alle Kinder und Jugendlichen ein, gemeinsam Soccer zu spielen – unabhängig von Nationalität, Sprache, Hautfarbe oder Religion“, so TuS-Vorsitzender Jörg Fröhling.

Das Streetsoccer-Turnier „Integration kicks“ findet im Rahmen des Bestwiger Gastgartens am Sonntag, 6. September, ab 13 Uhr am Bestwiger Bürger- und Rathaus statt. Dazu wird eigens ein 12 mal 18 Meter großes Streetsoccer-Feld aufgebaut.

Das besondere bei „Integration kicks“: Um mitmachen zu können, muss ein Team Kinder und Jugendliche aus mindestens zwei Nationalitäten enthalten. Mitmachen können alle Jungen und Mädchen, die in der Gemeinde Bestwig wohnen und hier eine Schule besuchen. Möglich sind Jungen- oder Mädchenteams und natürlich auch gemischte Mannschaften. „Mit diesem Turnier wollen wir den Kindern und Jugendlichen zeigen, dass es gut ist, wenn man als Team zusammen ist und nicht in erster Linie Unterschiede sieht, sondern den Menschen, mit dem ich gemeinsam aktiv bin“, so Anne Lochthove, Vorsitzende des Bestwiger KiJu-Netzes.

Bereits vor zwei Jahren hatten TuS und KiJu-Netz gemeinsam zum Streetsoccer-Turnier „Integration kicks“ eingeladen – trotz widriger Witterung machten zahlreiche Jungen und Mädchen mit und verbrachten einen Tag voller Sport, Dialog und Spaß. Mit der Neuauflage geht es nun ans Bestwiger Rathaus – „auch, um deutlich zu machen, welchen Stellenwert die Integrationsarbeit in der Gemeinde Bestwig hat“, so die Veranstalter.

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