Kerkhoff kandidiert für Kreisvorsitz

Seit 2012 gehört Matthias Kerkhoff dem Düsseldorfer Landtag an.
Seit 2012 gehört Matthias Kerkhoff dem Düsseldorfer Landtag an.
Foto: WP
Matthias Kerkhoff, Landtagsabgeordneter aus Olsberg, soll neuer CDU-Kreisvorsitzender werden. Der 35-Jährige würde damit Nachfolger von Patrick Sensburg, der vom Kreisvorsitz zurückgetreten ist.

Meschede / Hochsauerlandkreis..  Der Landtagsabgeordnete Matthias Kerkhoff aus Olsberg soll neuer CDU-Kreisvorsitzender werden. Der Kreisvorstand nominierte den 35-Jährigen einstimmig. Kerkhoff würde damit Nachfolger von Patrick Sensburg, der vom Kreisvorsitz zurückgetreten ist.

Kerkhoff stellt sich bei einem Kreisparteitag am Samstag, 28. Februar, in der Schützenhalle Meschede-Olpe zur Wahl. Bisher ist er der einzige Kandidat. Der Kreisvorstand folgte einem Vorschlag seines Ehrenvorsitzenden Günter Langen (Medebach), der Kerkhoff als Kandidaten empfahl. Kerkhoff gehört als Landtagsabgeordneter dem geschäftsführenden Kreisvorstand schon als kooptiertes, beratendes Mitglied an – wie auch kraft ihrer Ämter Landrat Dr. Karl Schneider, der Europaabgeordnete Dr. Peter Liese und Ludwig Schulte als Vorsitzender der Kreistagsfraktion.

„In normalen Arbeitsmodus kommen“

Der Olsberger, der seit 2012 dem Landtag in Düsseldorf angehört, will als Kreisvorsitzender eine Rückkehr zu den politischen Themen finden: „Wir müssen wieder in den normalen Arbeitsmodus kommen.“ Für den Kreisvorstand sei die Auseinandersetzung mit den Berliner Vorwürfen gegen Patrick Sensburg „keine ganz einfache Situation“. Sensburg sei, so Kerkhoff, ein guter Kreisvorsitzender gewesen „und er bleibt ein guter Bundestagsabgeordneter“.

Zu den politischen Themen, mit denen sich der Kreisvorstand jetzt zu befassen habe, zählen für Kerkhoff die geplanten Bürgermeister-Wahlen in Meschede und Sundern, außerdem die Mitwirkung am neuen Grundsatzprogramm der CDU in NRW.

Patrick Sensburg war im Kreisvorstand dabei, beteiligte sich aber nicht an der Diskussion um die Frage des Kreisvorsitzes. Nach den Vorwürfen, dass er seine Freundin geschlagen haben soll, war er vor zwei Wochen vom Vorsitz zurückgetreten. Die Staatsanwaltschaft in Berlin ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

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