„Jetzt ist hier alles wie aus einem Guss“

Ostwigs Ortsvorsteher Manfred Ramspott  an der Info-Tafel auf dem Marktplatz.
Ostwigs Ortsvorsteher Manfred Ramspott an der Info-Tafel auf dem Marktplatz.
Foto: WP
  • Ostwig investiert in ein neues Wegeleitsystem
  • Ortsvorsteher freut sich über Unterstützung
  • Weiterer Ausbau ist denkbar

Ostwig..  An sieben Pfosten weisen insgesamt 28 Pfeile den Weg zu den Sehenswürdigkeiten und lohnenswerten Zielen Ostwigs. Davon gibt es immerhin 19 Stück.

Konsequente Erweiterung

Bereits seit dem vergangenen Jahr steht eine große Informationstafel auf dem Marktplatz, auf der die Besucher zu einer Entdeckungsreise eingeladen werden. Die neuen Pfeile sind nun die konsequente und stilvolle Erweiterung. Nach mehr als 20 Jahren sei es ohnehin an der Zeit gewesen, den hölzernen Wegweiser im Schatten der Kirche zu ersetzen. „Er war in die Jahre gekommen und passte nicht mehr zur neuen und filigranen Gestaltung des Platzes“, sagt Ramspott. Die neuen Wegweiser, die sich nun an markanten Stellen des Ortes finden, sind mit ihrem Grünton farblich auf die Info-Tafel am Marktplatz abgestimmt. „Das ist alles wie aus einem Guss“, sagt Ramspott. „Vielleicht“, so ergänzt er, „wollen ja andere Orte unserem Beispiel folgen. „Eine Einheitlichkeit in der gesamten Gemeinde wäre doch eine tolle Sache“. Er helfe jederzeit gerne weiter.

Rund 4000 Euro hat Ostwig in sein Leitsystem investiert. Ein Teil des Geldes, kommt aus den Dorfverschönerungsmitteln, die die einzelnen Ortsvorsteher jährlich von der Gemeinde zu Verfügung gestellt bekommen. Ein weiterer Betrag stammt aus den Erlösen der Ehrenamtskneipe „Kumm rin“. Zusätzlich hat die Frauengemeinschaft den ihr zustehenden Anteil aus den Kumm-rin-Erlösen für das Projekt zur Verfügung gestellt. „Das ist eine tolle Sache“, lobt Ramspott.

Eifrige Dorfwerkstatt

Es komme immer wieder vor, dass die Vereine ihren Erlös-Anteil der Dorfgemeinschaft zur Verfügung stellen, dafür sei er sehr dankbar. „Die Vereine sind dem Ort gegenüber schon großzügig, das kann man nicht anders sagen.“ Und auch die Volksbank Sauerland hat das Vorhaben finanziell unterstützt.

Beim Aufstellen der Pfosten hat einmal mehr die „Dorfwerkstatt“ mit angepackt. Sie ist ihm Rahmen des Bürgernetzwerkes „Hand in Hand“ mitgegründet worden und setzt sich inzwischen aus 20 Männern und Frauen jeden Alters zusammen, die sich ehrenamtlich engagieren, wenn es unter anderem um die Pflege der Grünflächen oder die Instandhaltung des Elpeweges geht.

Das Stichwort „Hand in Hand“ habe in diesem Zusammenhang nicht nur Gültigkeit für das Engagement der Ostwiger untereinander, sondern auch für die Zusammenarbeit mit dem Bauhof der Gemeinde Bestwig, betont Manfred Rams­pott. „Das funktioniert hervorragend“, lobt der Ostwiger Ortsvorsteher. Niemand im Ort habe die Erwartung, dass der Bestwiger Bauhof alle Pflegemaßnahmen selbst in die Hand nehme.

Nach und nach sollen im Ort nun auch die hölzernen Hinweistafeln mit ihrer eingebrannten Inschrift durch grüne Schilder ersetzt werden, um so für Einheitlichkeit zu sorgen. Auch sie sind in die Jahre gekommen.

Der achte Pfosten liegt bereits bei Manfred Ramspott. Er solle allerdings erst aufgestellt werden, wenn die Renaturierung der Elpe beendet ist. „Wir haben Sorge, dass er bei den Arbeiten beschädigt werden könnte“, so der Ortsvorsteher.

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