Jakobusschule in Remblinghausen verliert die Eigenständigkeit

Foto: WR

Meschede..  Ein weiterer Paukenschlag erschüttert die heimische Schullandschaft: Die St.-Jakobus-Grundschule in Remblinghausen soll ihre Eigenständigkeit verlieren. Schon am heutigen Montag werden Bezirksausschuss und Schulausschuss in einer gemeinsamen Sitzung darüber beraten. Dass die Remblinghauser Grundschule ihre Unabhängigkeit verliert, daran besteht kein Zweifel: Die Stadt Meschede hat keinen Spielraum, sie bekommt Druck von der Schulaufsicht des Hochsauerlandkreises.

Schon seit langem auf der Kippe

Schon seit langem steht die St.-Jakobus-Schule auf der Kippe: 92 Schülerinnen und Schüler muss eine Grundschule in Nordrhein-Westfalen mindestens vorweisen - so steht es im Gesetz. Remblinghausen wird diese Zahl auch in Zukunft unterschreiten, das zeigen die Prognosezahlen. Es sind zu wenige Kinder rund um Remblinghausen da. Aus diesem Grund ist jetzt der Hochsauerlandkreis eingeschritten. Er hat die Stadtverwaltung ermahnt, das Gesetz einzuhalten und „schulorganisatorische Maßnahmen“ zu ergreifen. Eine Fortführung der Jakobusschule in der bisherigen Form sei rechtlich nicht zulässig; es bestehe dringender Handlungsbedarf.

Die absehbar einzige Lösung: Die Jakobusschule soll mit der Schule unter dem Regenbogen in Meschede verschmolzen werden - und es soll ein Teilstandort in dem Ortsteil erhalten werden. Für die Schülerinnen und Schüler ist damit der Unterricht in Remblinghausen gesichert. Es kommt aber womöglich zu Änderungen in dem Kollegium, das sich in der Vergangenheit als besonders engagiert gezeigt hat und der Schule, beispielsweise durch einen eigenen Schulhund und weitere Aktion, eine besondere Prägung verliehen hat.

 
 

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