Großeinsatz bei Bödefeld

Eine Rauchsäule steigt in den Himmel: Diese Stallung an der L 740 zwischen Westernbödefeld und Bödefeld stand am Mittwochabend im Flammen.
Eine Rauchsäule steigt in den Himmel: Diese Stallung an der L 740 zwischen Westernbödefeld und Bödefeld stand am Mittwochabend im Flammen.
Foto: Felix Schöder
Der Stall eines Landwirtes zwischen Westernbödefeld und Bödefeld ist am Mittwochabend in Brand geraten. Verletzt worden ist nach Angaben der Polizei niemand.

Bödefeld.  Kurz nach 18 Uhr wird die Feuerwehr alarmiert - es wird ein Großeinsatz: Mehr als 70 Einsatzkräfte rücken an. Der Löschzug Bad Fredeburg stellt die Drehleiter und den Einsatzleitwagen, die Löschgruppen Bödefeld, Westernbödefeld, Kirchrarbach, Oberhenneborn und Grafschaft werden herbeigerufen.

Brennende Strohballen

Was alle Beteiligten erleichtert: Menschen sind nicht in Gefahr und auch das Rindvieh ist nicht von den Flammen bedroht. Immerhin 70 Tiere gehören zu dem landwirtschaftlichen Betrieb. Als das Feuer gelöscht ist, beginnen die Probleme für die Einsatzkräfte aber erst: Strohballen hatten im zweiten Stock gebrannt, sie sind jetzt zum Teil mit Wasser vollgesogen, zum Teil weiterhin eine Gefahrenquelle und müssen entfernt werden - es ist aber unklar, ob die Statik der Stallung hält.

Darüber hinaus ist eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach angebracht. Zwar lässt sich per Schalter die Einspeisung des Stroms in ein Netz stoppen, nicht aber die Aktivität der einzelnen Zellen. Bis in die Nacht dauert der Einsatz der Feuerwehren.

 
 

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