Geld für den Erhalt der Bausubstanz

Schmallenberg..  Der Erhalt von Baukultur und ortsbildprägender bzw. historischer Bausubstanz ist der Stadt Schmallenberg seit vielen Jahren ein wichtiges Anliegen. In einer Pressemitteilung heißt es nun: „Auf der Grundlage des Stadtentwicklungskonzeptes Schmallenberg 2030 ist es gelungen, dass künftig Städtebauförderungsmittel in besonderen Entwicklungsbereichen zur Verfügung stehen.“

Schützenswerte Orte

Neben dem historischen Stadtkern Schmallenberg und Ortskern Bad Fredeburg gibt es weitere Entwicklungsbereiche in den besonders schützenswerten Orten Altenilpe, Berghausen, Bödefeld, Dorlar, Fleckenberg, Grafschaft, Holthausen, Jagdhaus, Kirchrarbach, Latrop, Lenne, Niedersorpe, Nordenau, Oberhenneborn, Oberkirchen, Oberrarbach, Sellinghausen, Westfeld und Winkhausen.

Ab 2015 können dort Zuschüsse für Maßnahmen gewährt werden, die zum Erhalt und Schutz der besonderen baulichen und gestalterischen Qualitäten sowie zum Erhalt und zur Verbesserung von privater Bausubstanz und ihrer Hof- und Gartenflächen beitragen. Der Zuschuss beläuft sich laut Stadt auf einen Festbetrag je Quadratmeter sanierter oder umgestalteter Fläche. Er umfasst Haushaltsmittel von Bund, Land und Stadt Schmallenberg.

Förderfähig sind neben Naturschiefereindeckungen vor allem auch Maßnahmen wie Fassaden- und Fachwerksanierungen, der Einbau von Sprossenfenstern oder die Gestaltung von Hof- und Grünflächen, wenn sie für die Öffentlichkeit zugänglich sind.

Einzelheiten regeln die von der Stadtvertretung beschlossenen Förderrichtlinien. Die Richtlinien und Zuwendungsanträge sind auf der Internetseite der Stadt Schmallenberg unter www.schmallenberg.de/rathaus/leben-in-schmallenberg/foerderung-von-baukultur abrufbar oder im Rathaus beim Amt für Stadtentwicklung erhältlich. Dort gibt es auch weitere Informationen zu den Förderprogrammen „Dorferneuerung“ und „Denkmalförderung“ sowie zu Beratungsmöglichkeiten in Bau- und Gestaltungsfragen. Die Stadt weist darauf hin, „dass vor einer Antragsentscheidung nicht mit der Sanierung bzw. Bauausführung begonnen werden darf, da sich dieses immer förderschädlich auswirkt.“

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