Gefangen und gefoltert in einem Bunker

I n „Bunker Diary“ verfasst von Kevin Brooks geht es um sechs Personen, die in einem Bunker gefangen gehalten werden. Der Entführer ist unbekannt, sein Motiv auch. Seine Opfer könnten nicht unterschiedlicher sein. Vier Erwachsene, der 16-jährige Linus und die 19-jährige Jenny wachen nach und nach in dem Keller auf.

Grauenvolle Situation

Keiner von ihnen weiß warum. Das Buch ist aus Linus Sicht geschrieben, der als Erster an dem ungewöhnlichen Ort aufwacht. Er dokumentiert die Geschehnisse als eine Art Tagebuch. Jeder geht anders mit der grauenvollen Situation um. Ein Ziel haben sie jedoch gemeinsam: Raus aus dem Bunker. Doch wer den Versuch wagt rauszukommen wird sofort von den Kameras, die in jedem Raum installiert sind erfasst und daraufhin bestraft. Zunächst schmieden die sechs gemeinsam Pläne, um zu entfliehen, doch schon bald beginnt der Entführer sie gegeneinander aufzuhetzen. Sein perfider Plan geht auf...

Das Buch ist aufgrund der Erzählperspektive sehr realistisch geschrieben. Zu keinem Zeitpunkt hat man das Gefühl etwas sei unlogisch oder unrealistisch. Man erlebt live mit wie sich Menschen unter solchen Bedingungen verändern und gleichzeitig wie grausam sie sein können. Der Roman lässt sich gut lesen und ist auf jeden Fall zu empfehlen, aber: Nichts für schwache Nerven!

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