Fracking: Chef von BNK diskutiert mit

Meschede.  Die eine Seite sieht im Fracking große Chancen, um zusätzliche Gasvorkommen zu erschließen und weniger abhängig von Importen zu sein. Die andere Seite warnt vor hohen Risiken für Menschen, die Umwelt, vor allem für unser Trinkwasser. Der CDU-Stadtverband Meschede will in einer Podiumsdiskussion über die umstrittene Technik, mit der Gas aus tiefen Gesteinsschichten gewonnen werden kann, aufklären. Stattfinden wird die Diskussion am Montag, 18. Juni, um 19 Uhr im Mescheder Kolpinghaus. Überschrieben ist sie mit: „Fracking – Beitrag zum Klimawandel oder Gefahr durch brennendes Leitungswasser?“

Diskussionsteilnehmer sind Klaus Angerer, Geschäftsführer der BNK Petroleum Deutschland (dessen Unternehmen beim Land beantragt hat, den heimischen Raum auf Erdgasvorkommen in so genannten „unkonventionellen Lagerstätten“ zu erkunden), Gaby Hesse als Mitinitiatorin der Bürgerinitiative „Gegen Gasbohren Hochsauerland“, Fachbereichsleiterin Anja Menne vom Hochsauerlandkreis und Willy Willmes, Mitglied des Kreistages und Vorsitzender des CDU-Arbeitskreises Energie und Umwelt. Moderiert wird die Diskussionsrunde vom Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Patrick Sensburg.