Ferienpark in Andreasberg wird gebaut - 2014 sollen die ersten Häuser stehen

Entwurf für den Ferienpark Andreasberg. Im Jahr 2014 sollen hier die ersten Häuser entstehen.
Entwurf für den Ferienpark Andreasberg. Im Jahr 2014 sollen hier die ersten Häuser entstehen.
Foto: Privat / WP Meschede
Einstimmiges Votum für 60-Millionen-Euro-Projekt. Niederländischer Investor begrüßt Entscheidung. Die ersten Häuser sollen Mitte des Jahres 2014 stehen.

Meschede/Bestwig.. Die ersten unverbindlichen Gespräche liegen fast zehn Jahre zurück. Nach Jahren des Stillstands und heftiger Diskussionen kommt Bewegung in das 60-Millionen-Euro-Projekt eines niederländischen Investors. Der geplante Bau eines Ferienparks in Bestwig-Andreasberg am Stüppel rückt näher.

Mit dem einstimmigen Beschluss des Regionalrates Arnsberg, eine entsprechende Änderung des Regionalplans vorzubereiten, nimmt das Vorhaben konkrete Formen an. Regierungspräsident Gerhard Bollermann ist froh über diese Entwicklung: „Ich finde es großartig, dass die Fraktionen von CDU und SPD den Knoten durchschlagen haben.“

Der Regionalrat schließt sich in einem Antrag beider Fraktionen dem Mehrheitsvotum des „Runden Tisches“ bei der Wahl des Standortes an. Noch einmal der Regierungspräsident, der die Arbeit des „Runden Tisches“ begrüßt: „Wir müssen die Menschen in so einem komplizierten Planungsverfahren mitnehmen. Das ist der Sinn moderner Planungsphilosophie.“

Regionalrat empfiehlt 200 bis 250 Ferienhäuser zu bauen

Der Regionalrat empfiehlt in seinem Beschluss, die Anzahl der geplanten Häuser von 350 auf 200 bis 250 Einheiten zu begrenzen. 22 des 40 Hektar großen Areals hält er für die Bebauung geeignet. Auch soll ein Qualitätskonzept, das energieeffizientes Bauen, zukunftsfähige Techniken des Energieeinsatzes und Barrierefreiheit in den Wohneinheiten garantiert, Bestandteil des Verfahrens sein. Nicht nur auf dem Papier. Eine Arbeitsgruppe soll die Umsetzung der Ziele durchgängig begleiten. Vorgaben, die Vertreter des niederländischen Investors nicht stören. Projektentwickler Adrie Lohuis zu unserer Zeitung: „Das stört unsere Pläne nicht.“

 
 

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