Erdrutsch am neuen Sportplatz

Der Erdrutsch riss unten eine Schneise und strömte bis auf die Tennisplätze (links) und den Sportplatz (oben).
Der Erdrutsch riss unten eine Schneise und strömte bis auf die Tennisplätze (links) und den Sportplatz (oben).
Foto: WP

Bestwig..  Im Bereich des neuen Sportplatzes, den der TuS Velmed-Bestwig gerade in Eigenregie anlegt, ist vermutlich am frühen Dienstagmorgen eine Trinkwasserleitung gebrochen, die vom Hochbehälter Breberg aus verlegt ist. Durch den Bruch strömten erhebliche Mengen an Wasser aus. So geriet Erdreich vom Sportplatz ins Rutschen, dass unterhalb auf die benachbarten Tennisplätze, auf den Spazierweg, eine Gartenanlage und auf die Laufbahn des bestehenden Sportplatzes gespült wurde.

Die Ursache ist noch völlig unbekannt. Christoph Rosenau, Geschäftsführer von Hochsauerlandwasser erklärte: „Was diesen Leitungsbruch letztlich ausgelöst hat, das prüfen derzeit die Gutachter vor Ort.“ Untersucht wird dabei auch, ob ein Zusammenhang mit den Baumaßnahmen zum Sportplatzneubau in unmittelbarer Nachbarschaft bestehe. Durch einen plötzlichen Anstieg des Wasserverbrauchs war der Leitungsbruch bei dem Wasserversorger HSW bemerkt worden.

Die Arbeiten am Sportplatz wurden aus Sicherheitsgründen gestoppt. Bürgermeister Ralf Péus machte sich ein Bild von dem Unglück. Jörg Fröhling, Vorsitzender des Sportvereins, sprach davon, es sei „höchst bedauerlich, dass da solche Schäden entstanden sind“. Er will das Gutachten abwarten: „Wir werden sorgfältig analysieren. Erst einmal müssen wir abwarten.“ Die Durchführung der Arbeiten am neuen Sportplatz sei Sache des beauftragten Bauunternehmens und von dessen Bauleiter. Angesichts der steilen Baustelle habe sich der Verein in der Vergangenheit immer wieder nach der Stabilität und der Festigkeit erkundigt: Dabei sei immer wieder versichert worden, dass die Baustelle sicher sei. Dies hätten Prüfungen auch stets ergeben.

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