Ein ernster Heiratsantrag auf der Narrenbühne

Ehrung für fast elfjähriges Engagement an vorderster Narrenfront: Carsten Wrede verabschiedet Josef Berkenkopf und seine zukünftige Ehefrau Conny mit Wehmut.
Ehrung für fast elfjähriges Engagement an vorderster Narrenfront: Carsten Wrede verabschiedet Josef Berkenkopf und seine zukünftige Ehefrau Conny mit Wehmut.
Foto: WP
Nach elf Jahren Engagement nahm Josef Berkenkopf Abschied von der Narrenbühne des MKK. Und sorgte mit einem Heiratsantrag für einen Paukenschlag im Programm.

Meschede..  Sein vorerst letzter karnevalistischer Bühnenauftritt war genau so spektakulär und stimmgewaltig wie sein fast elfjähriges Engagement auf der Narrenbühne des Mescheder Kolping-Karnevals. Josef Berkenkopf inszenierte seinen Abtritt in eigener Regie und überraschte damit alle Narrhalesen im prall gefüllten Kolpingsaal.

Nachdem er seinen karnevalistischen Lebenslauf mit dem Bekenntnis „Ich hätt’ im Traum nicht dran gedacht, dass Karneval so viel Freude macht“ - natürlich aus der Bütt und in lustiger Reimform - vorgetragen hatte, bat er seine Lebensgefährtin Conny Schlinkert auf die Bühne, um auch ihr für die jahrelange Mithilfe zu danken - mit zehn roten Rosen. Einen Rosenkopf hatte er aber noch in seiner Sitzungspräsidentenmontur verborgen - da hing ein Ring dran - und er fragte: „Willst Du meine Frau werden?“. Sie sagte überwältigt „Ja“ und dann brach der Jubelsturm los.

„Dieser Antrag ist ein Novum auf der Kolpingnarrenbühne“, freute sich Moderator Carsten Wrede, der mit Peter Schauerte durch den Abend führte. Er dankte dem ehemaligen Prinzen, Vorsitzenden und Sitzungspräsidenten für seinen jahrelangen Einsatz mit Urkunde, Gutschein und einem Album mit vielen Erinnerungen. Auch „seine“ Tanzgarden, ihre Trainerinnen und seine Mitstreiter beim Kinderkarneval dankten Berkenkopf.

Begeistert waren die gut gelaunten Jecken auch vom Programm. Besonders die Persiflage auf „Aschenputtel“ im Neuzeitjargon, die Büttenrede des „Stadtchronisten“ Franz Kleine, die Carsten Wrede wegen Erkrankung des Chronisten vortrug, wobei auch kundgetan wurde, dass Bruno Peus für eine Übergangszeit nochmal den Bürgermeisterposten annehmen würde, sowie die Auftritte der Garden fanden viel Applaus.

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