„Der Welt ein menschliches Gesicht geben“

Meschede..  Der Kolpingtag 2015 in Köln stand unter dem Leitgedanken „Mut tut gut“. 15 000 Teilnehmer aus Deutschland, aber auch aus dem Ausland, erlebten drei beeindruckende Tage. Unter den Teilnehmern war eine Kolpinggruppe aus dem Bezirksverband Meschede. Das Kolpingwerk Deutschland hatte versprochen, „Köln wird orange“. Und so war es denn auch, da jeder Teilnehmer einen orangefarbenen Kolpingschal geschenkt bekommen hat.

Voller Eindrücke und Erlebnisse traten die Teilnehmer aus dem Sauerland die Heimreise an, begeistert von dem großartigen Wochenende und den tollen Angeboten und mit neuem Schwung für die künftige Kolpingarbeit vor Ort. An fünf „Hotspots“ in der Innenstadt standen die Themenbereiche Ehe, Familie, Lebenswege, Eine Welt, Arbeitswelt, Kirche und Gesellschaft sowie junge Menschen im Mittelpunkt.

Adolph Kolping als Vorbild

Besonders beliebt war das geistliche Zentrum in der Minoritenkirche, wo man bei meditativer Musik das Grab des Verbandsgründers Adolph Kolping besuchen konnte. In der Lanxess-Arena wurde eine Grußbotschaft von Papst Franziskus verlesen. Die Aufführung des Musicals „Kolpings Traum“ mit Live-Orchester, Chor und dem Originalensemble der Aufführungen in Fulda und Wuppertal war ein ergreifender Höhepunkt. Wer die Geschichte Kolpings noch nicht so kannte, hatte hier die Möglichkeit, sie auf kreative Weise kennen zu lernen.

Im Abschlussgottesdienst forderte Rainer Maria Kardinal Woelki die Gläubigen auf, „der Welt ein menschliches Gesicht zu geben“: „Machen wir es wie Adolph Kolping und erkennen Gott in jedem menschlichen Antlitz“. Beispielhaft nannte Kardinal Woelki die Flüchtlinge, die nur knapp im Mittelmeer dem Tod entrinnen und Jugendliche, die keine Arbeitsstelle finden.

 
 

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