Das Dörfchen Mosebolle macht Karriere

Mosebolle..  Das Dörfchen Mosebolle weitet seinen Bekanntheitsgrad aus. Direkt hinter der Grenze zum Kreis Olpe, wo die L 880 aus Richtung Eslohe das Hochsauerland verlässt, führt der Theaterverein Serkenrode einen Dreiakter auf, in dem sich alles um Mosebolle dreht.

Autorin Anke Vogt (Lennestadt) war bereits vor einiger Zeit auf den Namen Mosebolle aufmerksam geworden und fand ihn so einprägsam, dass sie ihn kurzerhand in den Mittelpunkt einer komischen Erzählung stellte. Als der Theaterverein Serkenrode im Frühjahr 2014 auf der Suche nach einem geeigneten Bühnenstück war, stieß er wiederum auf Anke Vogt. Das was sich im lustigen Dreiakter „Am heißen Draht von Mosebolle“ abspielt, ließ das Auswahlgremium der Hobbymimen nicht mehr los. Im 125. Jahr des Bestehens steht die Laienspielschar nun also ganz im Zeichen vom Dorfleben Mosebolles.

Irre Einwohner

Der Inhalt verspricht zwei Stunden Spaß: Im Gasthof „Lüsebrink“ scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Der „Ackerschnacker“, ein uraltes Feldtelefon der Bundeswehr, dient als einzige Verbindung zur Außenwelt. Die Lautsprechertaste klemmt seit eh und je, die Gespräche sind für alle Besucher der Kneipe mitzuhören. Eigentlich kein Problem, man kennt sich ja in Mosebolle. Doch dann kommt Besuch in den Ort: Eine junge, flotte Dame mit einschlägiger Vergangenheit möchte in dem verschlafenen Nest mit Telefongesprächen Geld verdienen.

Karten im Internet

Zeitgleich schicken die Dorfbewohner einen Auserwählten zu „Ernst Lauchs“ Millionenspiel „Ich werde stinkreich“. Während die irren Einwohner vor dem Telefon auf den Einsatz als Telefonjoker warten, melden sich erste „Interessenten“ auf das Inserat der jungen Dame. Das Durcheinander nimmt seinen Lauf…

Spieltermine sind Samstag, 24. Januar und Samstag, 31. Januar, jeweils um 20 Uhr in der Schützenhalle Serkenrode.

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