Bunte Monster in der Grundschule

Schmallenberg..  Viele kleine Monster sind in der Katholischen Grundschule in Schmallenberg zu sehen gewesen. Sie waren das Ergebnis eines einjährigen Kunstprojekts und wurden von 24 Viertklässlern ausgestellt.

Die Monster waren blau, lila oder rot, drei- und zweidimensional. Manche hingen an der Wand und ließen sich verschiedene Kleidungsstücke anziehen. Andere hatten Arme aus Toilettenpapierrollen. Beate Herrmann, Leiterin der Jugendkunstschule und Künstlerin, beschäftigte sich und die Kinder im Rahmen des Landesprogramms Kultur und Schule mit dem Thema „Monster“.

„Ich habe zuerst Kreativitätstechniken angewandt, um mit den Kindern Ideen zu entwickeln, wie Monster überhaupt aussehen. Dadurch sind zauberhafte Wesen entstanden“, erzählt Herrmann. Und da hatten die Kinder einige Ideen. „Monster sehen gruselig aus“, weiß Vanessa Schütte (10). „Sie sehen gar nicht aus wie Menschen, manche haben sechs Augen“, vermutet die zehnjährige Celina Kautz.

Kinder präsentieren selbst

Nachdem die Schüler sich ein inneres Bild von Monstern gemacht hatten, ging es an die Abbildung und Darstellung. Sie zeichneten mit Bleistift, malten mit Aquarellstiften aus, sie lernten, was eine Monotypie ist (ein Druckverfahren) und sie mussten auch lernen, auf ein Radiergummi zu verzichten. Was gemalt wurde, blieb bestehen, man durfte nur überzeichnen.

Die Kinder waren so stolz auf ihre Arbeiten, dass sie diese ihren Eltern, Freunden und Angehörigen selbst präsentierten. Selbstbewusst nahmen sie das Mikrofon in die Hand und erzählten von den kreativen Prozessen, bei denen Klecksmonster und Monster aus Haushaltsverpackungen entstanden. Nach der Präsentation stärkten sich Künstler und Besucher am reichhaltigen Kuchenbuffet.

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