Biker touren durch Rumänien

Schmallenberg..  Die Motorradgruppe des MSC Schmallenberg im ADAC war auf einer 14-tägigen Motorradtour in Serbien und Rumänien unterwegs. Von Belgrad aus ging es entlang des Kosovo in den Süden Serbiens nach Leskovac. Dort stand eine Werksbesichtigung im modernen Werk der Falke-Gruppe an. Mehr als 700 Mitarbeiter produzieren dort Strümpfe für die heimische Firma Falke.

Schneefall auf Panoramastraßen

Danach ging die Fahrt zum Eisernen Tor, um dort über die Donau nach Rumänien – dem eigentlichen Ziel der Reise – zu fahren. Als vor der Abreise das Reiseziel Rumänien genannt wurde, hörten die Teilnehmer oft die Frage: Was wollt ihr denn da? Aber die Karpaten und Transsilvanien haben genau das geboten, was sich die Teilnehmer der Tour vorgestellt haben.

Das Land bietet wunderbare Strecken, herrliche Ausblicke und wilde Landschaften. Die Bicaz-Schlucht und das Schloss Bran, auf dem Graf Dracula gelebt haben soll, sind nur ein paar der vielen Sehenswürdigkeiten.

Auch wenn die beiden über 2000 Meter hohen Panoramastraßen in Rumänien, die Transfagarasan und Transalpina, wegen der Schneefälle nicht befahren werden konnten, fanden sich viele andere kurvenreiche Strecken. Die Straßen sind zwar nicht immer gut ausgebaut und sind manchmal eher schlaglochübersäte Pisten, die man nur im Schritttempo befahren kann. Überwiegend waren die Straßen aber so, wie sie sich die Motorradfahrer gewünscht haben.

Mehr als 4000 Kilometer

Beeindruckt war die Gruppe vor allem von der Gastfreundschaft der Rumänen auf dem Weg bis an die ukrainische Grenze. Sprachprobleme gab es dort es selten zwischen den Touristen aus dem Sauerland und den Einheimischen, da insbesondere in Siebenbürgen oft noch Deutsch gesprochen wird.

Die wunderschöne Landschaft mit den vielen Kirchen und Klöstern entlang der gefahrenen Strecke von fast 4000 Kilometern wird allen Reiseteilnehmern wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Ihr persönliches Fazit lautet: Rumänien ist auf jeden Fall eine Reise wert.

 

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