Bestwiger Schüler-Protest kommt an

Foto: WP
Die roten Handabdrücke aus dem Berufskolleg Bergkloster Bestwig sind bei Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier angekommen.

Bestwig..  Bereits im Februar hatte der 17-jährige Auszubildende und UNICEF-Juniorbotschafter Üwen Ergün die Abdrücke am sogenannten Red-Hand-Day als Protest gegen den Einsatz von Kindersoldaten in der Welt von seinen Mitschülern und den Lehrern gesammelt. Daraufhin hatte er mit der Schule den Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese (SPD) zu einem Gespräch eingeladen. Wiese ist auch stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages. „Unsere Politiker haben Einflussmöglichkeiten. Deshalb ist es wichtig, diese Problematik im Bewusstsein zu halten“, sagt Üwen Ergün.

Nach Schätzungen des Kinderhilfswerkes UNICEF werden weltweit rund 250 000 Kinder als Soldaten missbraucht. Beispielsweise im Kongo, in Sierra Leone und in Kolumbien. Also in Ländern, in denen UNO-Truppen und teilweise auch die Bundeswehr im Einsatz sind.

Dirk Wiese hatte versprochen, auf eine Gelegenheit zu warten, wann er dem Bundesaußenminister von der Aktion in Bestwig berichten und ihm die Handabdrücke persönlich überreichen könnte. Das ist jetzt geschehen.

Wiese bedankte sich bei den Schülern in einem Brief, in dem er auch die Grüße von Frank-Walter Steinmeier übermittelte: „(…) verbunden mit einem großen Dank für das Engagement rund um den Aktionstag gegen den Einsatz von Kindersoldaten weltweit.“

 
 

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