„Alle Schmallenberger Themen mit liberaler Note begleiten“

Schmallenberg..  „Sachorientierte Politik mit liberalen Positionen“, dafür will der neu gegründete Schmallenberger Ortsverein (OV) stehen. Fünf Schmallenberger haben sich dafür zusammengefunden, Vorsitzender ist Jörg Endemann, Zweiter Vorsitzender Ralph Plänker, drittes Vorstandsmitglied ist Josef Schöllmann.

Selbstbestimmung

Plänker hat einige Jahre im Mescheder Stadtrat liberale Positionen vertreten, Sabine und Jörg Endemann waren im Raum Stuttgart für die Partei aktiv. „Eine Partei, die das Privateigentum und die Selbstbestimmtheit jedes Bürgers als oberste Maxime ansieht, ist wichtig“, betont Jörg Endemann. Mit ihren Positionen möchte die FDP in Schmallenberg liberale Mitstreiter erreichen und für die Bürger eine ergänzende Alternative zu den bestehenden Parteien für die bevorstehenden Landtags- und Bundestagswahlen bieten.

Zunächst stehe nun die Arbeit an einem konkreten Jahresprogramm für 2017 an. Endemann: „Neben liberalen Gesprächsrunden werden wir auch das direkte Gespräch mit Unternehmern, Selbstständigen und Bürgern suchen, um Handlungsfelder zu eruieren.“

Drei Jahre dauert es noch bis zur nächsten Kommunalwahl. „Erstmal werden wir deshalb den Fokus auf die Unterstützung unserer Landtagskandidaten legen.“ Für den Wahlbezirk Schmallenberg wird sich Hubertus Wiethoff im Mai 2017 zur Wahl stellen. Wie sehr der Landesverband die Neugründung des Ortsverbandes begrüßt, wurde auch daran deutlich, dass sich neben den Landtagskandidaten Hubertus Wiethoff (HSK I) und Dr. Jobst Köhne (HSK II) auch Landtagsmitglied Henning Höne sowie Carlo Cronenberg (FDP-Bundestagskandidat im HSK) es sich nicht nehmen ließen, der Wahl des Vorstandes beizuwohnen und dem neuen Team alles Gute zu wünschen und Unterstützung zuzusagen. „Wir freuen uns, wenn sich weitere Interessierte und Liberale unserem Ortsverband anschließen“, warb auch Josef Schöllmann, das dritte Vorstandsmitglied.

Zu aktuellen Themen, die im Schmallenberger Stadtrat diskutiert werden, sagt Ralph Plänker: „Die Übertragung des Kanalnetzes an den Ruhrverband habe ich schon als Mescheder Ratsmitglied mitgetragen“, sagt er. „Das würde ich jederzeit wieder machen.“

Zur Windkraft werde die FDP kaum eine so radikale Position beziehen wie in Meschede. „Wenn wir die Energiewende wollen, müssen wir auch irgendwo Windräder aufstellen. Aber das muss in geordneten Bahnen laufen.“ Ein Dorn im Auge sind ihm rigide Gestaltungssatzungen. „Das muss im liberalen Sinn mit Augenmaß passieren.“

Ansonsten bitten die Liberalen um Geduld. „Wir haben uns gerade erst gegründet und werden uns jetzt erst zusammensetzen, um unser Programm zu erstellen.“ Plänker: „Wir wollen alle Themen in Schmallenberg begleiten, aber mit einer liberalen Note.“

 
 

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