850 Besucher rockten bei Krach am Bach in Eslohe

Gudrun Schulte
Die Band „Gute Saiten, schlechte Saiten“ aus Oedingen
Die Band „Gute Saiten, schlechte Saiten“ aus Oedingen
Foto: WP

Eslohe. Es ist immer der Höhepunkt der Open Air-Saison in der Gemeinde: Krach am Bach. Seit Jahren zieht die Veranstaltung zahlreiche Liebhaber der Rockmusik nach Eslohe in den Kurpark. Diesmal waren es wieder 850 Besucher, die bis in den frühen Morgen abrockten.

Den Auftakt machte die Band „A second Glance“. Die jungen Leute, zwischen 16 und 18 Jahren, aus Meschede machten mächtig Dampf. Besonders die Teenies tanzten vor der Bühne zur Hardcore- und Metalcore-Musik.

Leisere Töne, aber auch tanzbare Musik mit Coverversionen aus aktueller Rock- und Popmusik von Abba bis Foo Fighters, bot die Oedinger Band „Gute Saiten, schlechte Saiten.“ Mit Drummer Stefan Wicker aus Eslohe, zwei Sängerinnen und klassischer Instrumentalverstärkung wie Violine und Cello brach die Formation das Eis und viele Zuschauer wagten sich vor die Bühne, um zu tanzen und zu rocken.

„Rockwasser“ bot Punkrock

Die Stimmung zum Überkochen aber brachte die aus dem Münsterland stammende Gruppe „Rockwasser“ mit exzellentem deutschen Punk-Rock. Da gab es kein Halten mehr. Den Höhepunkt setzte dann die Band „Monsun“ aus Lennestadt mit ihrer mitreißenden Bühnenshow. Hier gab es alles zu hören was gut und bekannt ist aus Rock, Pop und Metal von den 70-ern bis heute, von Black Sabbath bis Linkin Park.

Das Orga-Team mit Christian Siewers, Christian Molitor, Erol Gökdel, Ludger Flashar und Dirk Schmidthaus zeigte sich mit Ablauf und Zuschauerfrequenz sehr, sehr zufrieden. Christian Siewers betonte: „Wir freuen uns, dass die Veranstaltung immer wieder so gut angenommen wird, ohne Zwischenfälle. Alles war friedlich, das Wetter gut und gute Bands. Wenn das Aufräumen nicht wär’, könnten wir das jede Woche machen.“

Erlös für die Helfer

Der Erlös fließt in diesem Jahr wieder in die Jugendarbeit der Vereine, die bei der Durchführung des Festivals mitgeholfen haben, das waren der BC Eslohe, der Tennisverein, die Feuerwehr und die DLRG. Eine besondere Herausforderung mussten die Organisatoren in diesem Jahr schaffen. Die Band „Rockwasser“ hatte auf dem Hinweg in Arnsberg eine Autopanne. Die Esloher fuhren hin, luden das ganze Equipment um und karrten alles nach Eslohe.

Glück für die Band „A Second Glance“, denn sie spielten mit der Ausrüstung der Münsteraner. „Sonst hätten wir das Programm eben umgekrempelt, dann hätten die Oedinger zuerst gespielt. Da sind wir ganz flexibel, aber wir haben es ja auch so hingekriegt. Das ist der Vorteil, wenn man überwiegend lokale Bands hat“, berichtet Flashar.