Zwei Hörsteine erinnern an den Weltkrieg

Kleve..  Am 7. Februar jährt sich zum 70. Mal der große Bombenangriff auf Kleve, der den Auftakt zur „Operation Veritable“ bildete. Diese alliierte Großoffensive von Nimwegen aus in Richtung Wesel machte den unteren Niederrhein, der bereits seit dem Herbst des Jahres 1944 teilweise in der Frontzone lag, vollends zum Kriegsschauplatz und kündigte gleichzeitig das Kriegsende an.

Die Stadt Kleve beteiligt sich am Projekt „Der Weg in die Freiheit“, das an die Befreiung der Niederlande und des unteren Niederrheins von der Nazi-Diktatur im Zeitraum 1944/45 erinnern soll. Im Rahmen dieses internationalen Projektes sollen zwei Gedenksteine in Kleve aufgestellt werden, einer entlang der Straße Heideberger Mauer und der andere im Bereich der Kriegsgräberstätte Donsbrügger Heide. Es handelt sich hierbei um große Findlinge mit Infotafeln, über die auch weitere Informationen im Internet mit kleinen Hörspielen abrufbar sind.

Die Aufstellung dieser so genannten „Hörsteine“ wird in dieser Woche erfolgen. Die offizielle Enthüllung ist für den 22. Februar (Donsbrügger Heide) bzw. für den 25. März (Heideberger Mauer) geplant. Die Hörsteine werden im Rahmen des INTERREG IV A-Programms Deutschland-Niederlande mit Mitteln aus einem Europäischen Fonds mitfinanziert.

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