Zuhause am Hafencampus

Angelika Felder besichtigte erstmals den Rohbau ihrer Wohnung im W5 am Spoykanal in Kleve.
Angelika Felder besichtigte erstmals den Rohbau ihrer Wohnung im W5 am Spoykanal in Kleve.
Foto: NRZ
Gestern konnte Richtfest in den Häusern W4 und W5 gefeiert werden. Das Bauprojekt „Klever Hafen – Wohnen am Spoykanal“ hat auch die Düsseldorferin Angelika Felder zum Kleve-Fan gemacht

Kleve..  Ein großer Tag für die Vollendung des Ziels „Wohnen am Hafencampus“: Zwei der ursprünglich fünf geplanten Punkthäuser (die NRZ berichtete/siehe Infobox) stehen, Richtfest konnte gestern an der Briener Straße direkt am Spoykanal gefeiert werden. Ein großer Tag für viele - unter anderem für Vertreter der Stadt, der Sparkasse, der Caritas als Eigentümerin des Hauses W4, der beteiligten Firmen, des Architekturbüros Friedhelm Hülsmann und der „Wohnen am Hafencampus W5 GmbH“.

Großer Tag

Aber last not least auch ein großer Tag für die Wohnungseigentümer und Mieter, von denen einige zum Richtfest gekommen waren.

Darunter auch Angelika Felder. Sie sah und betrat gestern ihre noch im Rohbau befindliche Wohnung im ersten Obergeschoss von W5 erstmals und war entsprechend aufgeregt. Die Künstlerin ist als Acryl-Malerin und Skulpturen-Künstlerin unter dem eigenen Künstlerlabel „Lilliput“ in Düsseldorf tätig.

„Aber ich hatte immer einen Hang zum Niederrhein und dem Kreis Kleve. Ich fühle mich in der Nähe zu den Niederlanden einfach wohl“, verrät sie im Gespräch mit der NRZ. „Ich bin auch schon mit der Draisine unterwegs gewesen und fand das wirklich schön.“ Dann kam für die Düsseldorfer Künstlerin der Moment, in dem sie sich mit einer guten Altersvorsorge beschäftigen wollte.

„Geld in Steine ist mein Motto, anders geht’s nicht.“ Als ihr der Prospekt „Klever Hafen – Wohnen am Spoykanal“ in die Hände fiel, war ihr erster Gedanke: „Das ist doch gelogen. So schön kann’s nicht sein.“ Ein Besuch vor Ort belehrte sie eines Besseren: „Es war genauso schön wie im Prospekt.“ Aufgrund der herrlichen Lage direkt am Spoykanal und vis à vis der Hochschule hat sie sich schnell für die Zwei-Zimmerwohnung mit üppigem Balkon entschieden. „Zumal mir hier die Architektur auch extrem gut gefällt. Die Hochschule und viele Häuser hier sind sehr modern, hell, auch die Hochschule. Das ist schon toll. Ich mag es, wie Kleve sich hier entwickelt hat und weiter entwickelt.“ Außerdem ist es in Kleve immer noch etwas günstiger Eigentum am Wasser zu erwerben, als in Düsseldorf. „Aber diese Wohnung hier ist für Kleve schon absolut höchstpreisig“, gibt Felder zu. Im Haus W5 liegen die Preise bei 163 000 Euro (für 60 Quadratmeter) bis 239 000 Euro für rund 73 Quadratmeter. Allerdings wird’s etwas dauern, bis Angelika Felder selbst in ihr Domizil einziehen wird. Zum einen, weil sich alles noch im Rohbau befindet, zum anderen, weil erst einmal ein Mieter gesucht wird. „Vielleicht ein Dozent von der Uni... ich möchte erst in 20 Jahren, also mit 67, selbst hier einziehen.“ Sozusagen ein Alterswohnsitz mit herrlicher Aussicht.

Carmen Klören von der „Wohnen am Hafencampus W5 GmbH“ freut sich über den Stand der Vermarktung der Wohnungen. Insgesamt sind es über 60 Wohneinheiten, die in den beiden Häusern W4 und W5 entstanden. „In unserem Haus, W5, gibt’s insgesamt 31. Verkauft haben wir bislang 16. Das ist für Kleve gut. Kleve ist ja nicht Berlin. Dort sind die Wohnungen bereits mit dem Aufstellen eines Bauschildes verkauft. Hier wollen die Menschen schon etwas sehen können.“

Fassade im „Terra“-Klinker

Ursprünglich sollte das Haus W5 verputzt werden, weiß, und Klinkerbänder bekommen. Das ist Geschichte. Die Fassadengestaltung wird genau anders herum verwirklicht: Mittlerweile schmücken Klinker der Farbe „Terra“ das Haus. Lediglich dort, wo jetzt noch rote Klinkerbänder zu sehen sind, wird das Gebäude später weiß verputzt.

 
 

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