Weniger Blutspender

Kreis Kleve..  Die Zahl der Blutspender im Nordkreis Kleve ist leicht rückläufig. Dies teilten jetzt Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes auf der Regionalversammlung mit. Insgesamt sei die Zahl der Blutspender im Nordkreis Kleve um zwei Prozent zurück gegangen. Kleves-Bereitschaftsleiter Hans-Jürgen Fischer berichtete, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter insgesamt 4492 Stunden im Dienst waren, zum Beispiel bei Sanitätsdiensten, bei der Flüchtlingsbetreuung oder in der Aus- und Fortbildung. In der Stadt Kleve erschienen 1 613 Blutspender, in der Stadt Kalkar 548 und in der Gemeinde Kranenburg 322.

Blutspendearbeitskreisleiterin Ursula Bartosch, Bedburg-Hau, konnte mit zehn Helferinnen bei acht Veranstaltungen insgesamt 755 Lebensretter betreuen. Im Jahr 2014 feierte sie mit 917 ein Rekordergebnis. Für den Ortsverein Goch erstattete Hermann-Josef Kleinen einen Bericht über Arbeitsschwerpunkte. An zwölf Terminen erschienen 1 563 Blutspender, zum Vergleich: Im Rekordjahr 2012 waren es 1 941. Ortsvereinsvorsitzender Werner Göcke aus der Gemeinde Uedem berichtete von DRK-Jubiläen, 748 Blutspendern wie im Vorjahr, Kooperationen mit anderen Bereitschaften bei Sanitätsdiensten, vier Erste-Hilfe-Lehrgängen im DRK-Heim, Aktivitäten der Jugendrotkreuzgruppe wie Tannenbaumaktion und von Planungen für eine Blutspendeveranstaltung verbunden mit Knochenmarkstypisierungsaktion am 8. Juni in Uedem.

Zu Beginn der Versammlung wurde Ehrenortsvereinsvorsitzender Dr. Wilhelm Pfirrmann mit der goldenen Auszeichnungsspange für 30-jährige aktive Mitarbeit geehrt.

 
 

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